Nachrichten (Soziale Bewegungen, Militär)

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Starker Anstieg staatlicher Gewalt mit Todesfolge in Argentinien

Ein Toter pro Tag seit Amtsantritt von Staatspräsident Macri. Stärkste Welle staatlicher Repression seit Wiederkehr der Demokratie im Jahr 1983
Buenos Aires. In Argentinien hat die Koordinationsstelle gegen polizeiliche und institutionelle Repression (Correpi) in einem jährlichen Bericht einen massiven Anstieg staatlicher Gewalt konstatiert. Die Untersuchung wurde kürzlich in einer Protestveranstaltung vor... weiter

Starke Repression bei Mobilisierung der Indigenen in Kolumbien

Einhaltung von Vereinbarungen durch die Regierung Santos gefordert. Schusswaffeneinsatz gegen Protestierende. Indigene Schutztruppe nimmt 17 Polizisten fest
Bogotá. Die Sicherheitskräfte in Kolumbien haben eine landesweite einwöchige Mobilisierung von 100.000 Indigenen mit unkonventionellen und tödlichen Waffen massiv attackiert und dabei mindestens 40 Verletzte hinterlassen. Dies berichtet die nationale Organisation der Indigenen (... weiter

Regierung militarisiert den Süden Kolumbiens nach Massaker im Kokagebiet

Bauernorganisationen wollen Programme zur Ersetzung des Kokaanbaus statt Militärpräsenz. Gewaltsame Koka-Vernichtung entspricht Anweisungen aus Washington
Bogotá. Kolumbiens Präsident Juan Manuel Santos hat die Entsendung von 6.500 Militärs und Polizisten in den südwestlichen Landkreis Tumaco angekündigt. Dort hatten mutmaßlich Antidrogen-Polizisten am 5. Oktober mindestens sieben Kleinbauern bei einem Protest gegen die Vernichtung... weiter

Kolumbianischer Militärgeheimdienst könnte hinter politischen Morden stecken

Militär unterhält Kontakte zu paramilitärischen Söldnergruppen. Befragung von Regierungs- und Justizbeamten zu Morden an Zivilpersonen im Parlament verschoben
Bogotá. Parlamentarier der Grünen und des linken Polo Democrático (PD) hegen den Verdacht, dass der militärische Nachrichtendienst Kolumbiens in die aktuelle Mordwelle an Anführern der sozialen Bewegungen verwickelt ist. Hinweise darauf haben sie von Menschenrechtsorganisationen... weiter

Paramilitärs bemächtigen sich der ehemaligen Farc-Zonen in Kolumbien

Farc-Guerilla und Gemeinden berichten über zunehmende Präsenz, Drohungen und Morde von paramilitärischen Organisationen. Regierung negiert deren Existenz
Bogotá. Gemeinden in ehemals von der Farc-Guerilla kontrollierten Gebieten sind wegen des zunehmenden Eindringens der Paramilitärs in den vergangenen Wochen alarmiert. Es handelt sich um hunderte uniformierte bewaffnete Männer hauptsächlich der sogenannten Gaitán-... weiter

Alle Farc-Kämpfer in Kolumbien in Übergangszonen

Mitglieder einer Farc-Einheit auf dem Weg in Übergangslager in Kolumbien
Guerilleros sammeln sich in Lagern. Mangelhafte Vorbereitung seitens der Regierung. Wasser, Strom, sanitäre Einrichtungen und Unterkünfte fehlen
Bogotá. In Kolumbien haben sich die Mitglieder der Guerillaorganisation Farc fast vollständig in sogenannten Übergangszonen versammelt, wo sie nach Inkrafttreten des Friedensvertrags die Waffen abgeben und den ersten Schritt in ein ziviles Leben machen sollen. Insgesamt 26 solcher... weiter