Nachrichten (Menschenrechte, Politik)

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Kritische Stimmen zur Politisierung der Menschenrechtslage in Venezuela

"Voller Trugschlüsse und mangelnder Präzision": Über Regierung hinaus äußern Parteien und Fachkreise Unmut über Bericht der UN-Mission
Caracas. Der venezolanische Außenminister Jorge Arreaza und der Generalstaatsanwalt des Landes, Tarek William Saab, haben eine gemeinsame Pressekonferenz abgehalten, um einen Bericht zu behandeln, der am 16. September von einer "unabhängigen internationalen Erkundungsmission" des... weiter

Polizei in Argentinien zwischen Protesten und dem Fall Castro

Bewaffnete Demonstrationen von Polizisten. Lohnerhöhungen zugesagt. Provinzpolizei weiter im Verdacht, für Tod Castros verantwortlich zu sein
Buenos Aires. Angehörige der Polizei der argentinischen Provinz Buenos Aires haben ihre Proteste beendet, nachdem Gouverneur Axel Kicillof und Staatspräsident Alberto Fernández die Erhöhung von Gehältern und Zulagen angekündigt haben. Zuvor hatten uniformierte und bewaffnete... weiter

"Fact-Finding Mission" der UNO bedient Widerstand gegen Wahlen in Venezuela

Schwerste Menschenrechtsverletzungen konstatiert. USA und Deutschland rechtfertigen Ablehnung der Wahlen im Dezember
Genf/Caracas. Der Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen (UN) hat einen Bericht zu Venezuela veröffentlicht, der dessen Regierung schwerste Menschenrechtsverletzungen vorwirft. Diese würden "im Rahmen der staatlichen Politik in hohem Maße koordiniert" und seien "Teil eines weit... weiter

Kolumbien: Führende Mitglieder der Farc entschuldigen sich bei Opfern

Entführungen seien wichtiges Mittel zur Finanzierung der Guerilla gewesen. Man wolle nun einen Beitrag leisten, dass sich das Land endlich versöhne
Bogotá. Hochrangige Vertreter der Farc-Partei , die aus der früheren Guerilla-Organisation Farc-EP hervorgegangen ist, haben öffentlich eingestanden, dass frühere Entführungen ein schwerwiegender Fehler gewesen seien. Sie entschuldigten sich bei der Öffentlichkeit und bei den... weiter

Regierung in Mexiko übernimmt Verantwortung für das Massaker von Acteal

1997 starben bei dem Angriff von Paramilitärs 45 Menschen. Offizieller Akt der Anerkennung. Nicht alle Hinterbliebenen nehmen Entschuldigung an
Acteal/ Mexiko-Stadt. 23 Jahre nach dem Massaker vom 22. Dezember 1997 in Acteal im südmexikanischen Bundesstaat Chiapas hat der mexikanische Staat die Verantwortung übernommen. Am 3. September fand dazu in Mexiko-Stadt ein offizieller Akt der Anerkennung statt. Zu den... weiter

US-Abgeordnete: "Unheimliche Allianz" zwischen Trump und OAS gegen Bolivien

US-Kongress soll Manipulation von Daten durch die OAS nach den letzten freien Wahlen in Bolivien untersuchen
Washington/La Paz. Die Abgeordneten der Demokratischen Partei im US-Kongress, Janice Schakowsky und Jesús "Chuy" García, haben Präsident Donald Trump und dem in Washington ansässigen Regionalbündnis Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) vorgeworfen, gegen den ehemaligen... weiter

Linke will Angriffe auf Landarbeiter in Brasilien im Bundestag thematisieren

Gewalt gegen MST-Siedlung nimmt zu, Betroffene verhindern illegale Räumungen. Nun haben sich auch deutsche Abgeordnete zu Wort gemeldet
Brasília/Berlin. Nach der gewaltsamen Räumung der Landarbeitersiedlung Quilombo Campo Grande in Brasilien Mitte August haben sich Mitglieder der Landlosenbewegung (Movimento Sem Terra, MST) und Angestellte des Großgrundbesitzers Jovane Moreira de Souza heftige Auseinandersetzungen... weiter