Nachrichten (Menschenrechte, Wirtschaft)

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Proteste gegen Fracking in Kolumbien angekündigt

Verträge für sieben Erdölfelder vergeben. Gemeinden im Nordkolumbien wollen Fracking verhindern. Staat würde vorerst keine Gewinne erzielen
Bogotá. Mehrere Gemeinden im Norden von Kolumbien haben zur Mobilisierung gegen das Fracking-Verfahren aufgerufen, das der US-Konzern Conocophillips und die kanadische Firma CNE Oil & Gas in drei Landkreisen des Departamentos Cesar und einem des Departamento Santander anwenden... weiter

Agrarlobby in Brasilien ficht Arbeit der Reformbehörde an

Entscheidungen der Landvergabe an Landlose und Indigene sollen rückgängig gemacht werden. Ermittlungen gegen Agrarminister wegen Rodungen im Amazonas
Brasília. Eine parlamentarische Untersuchungskommission (CPI) soll die bisherige Arbeit der Behörden für Agrarreform, Incra, und für Indigene, Funai, untersuchen. Soziale Bewegungen und Politiker der Opposition bewerten den Untersuchungsausschuss als einen Versuch, erkämpfte Rechte... weiter

Indigene Aktivisten in Guatemala aus der Haft entlassen

Prozess gegen sieben Widerstandsführer der Maya-Q’anjob’al gegen Wasserkraftprojekte in Huehuetenango endet nach über einem Jahr Haft mit Freisprüchen
Guatemala-Stadt. Nach elf Verhandlungstagen kam das Gericht am Freitag zu dem Schluss, dass die Anschuldigungen ungerechtfertigt waren und die sieben Angeklagten sofort freigelassen werden müssen. Den Gemeindeführern wurde die Anstiftung zu kriminellen Handlungen, illegales... weiter

Außenminister Steinmeier bekräftigt Allianz mit Neoliberalen in Lateinamerika

Sechstägige Reise nach Argentinien und Mexiko beendet. Wirtschaftliche Kontakte im Fokus. Debatten um Menschenrechte und Geschichte der westdeutschen Diplomatie
Buenos Aires/Mexiko-Stadt. Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier hat mit einer sechstägigen Reise nach Argentinien und Mexiko die Allianz mit den neoliberalen Regierungen beider Länder bekräftigt. Begleitet wurde der Sozialdemokrat bei den Staatsbesuchen, die am gestrigen... weiter

Oxfam kritisiert deutsche Discounter wegen Lage auf Plantagen in Lateinamerika

Studie zu Arbeitsbedingungen auf Feldern in Costa Rica und Ecuador. Preisdumping trägt zu Ausbeutung und Gefährdung bei. Konzerne weisen Vorwürfe zurück
Berlin. Deutsche Supermärkte sind nach einer Studie der Hilfs- und Entwicklungshilfeorganisation Oxfam für die immer schlechteren Sozial- und Arbeitsschutzstandards in der Agrarindustrie Lateinamerikas verantwortlich. Auf den Ananas- und Bananen-Plantagen der beiden untersuchten... weiter