Nachrichten (Menschenrechte, Wirtschaft)

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Kinder im Norden von Kolumbien sterben an Hunger und Wassermangel

Medien weisen erneut auf humanitäre Krise in Region La Guajira hin. Kohlebergbau verschärft soziale Probleme. Appell an Präsident Santos
Bogotá. Im Norden von Kolumbien sind im vergangenen Jahr jede Woche durchschnittlich vier bis fünf Kinder der indigenen Volksgruppe der Wayú an Hunger oder Wassermangel gestorben. Nach einem aktuellen Bericht der Tageszeitung El Tiempo sind mehr als 34.000 Kinder in der Region La... weiter

Präsidentin von Chile besucht Konfliktregion La Araucanía

Bachelet: Der Staat ist verantwortlich für die Entwicklung in der ärmsten Region Chiles. Kein Treffen mit Vertretern der indigenen Mapuche
Temuco. Zum ersten Mal in ihrer zweiten Amtszeit ist Chiles Präsidentin Michelle Bachelet in die südchilenische Region La Araucanía gereist. Dort traf sie sich mit Vertretern der Menschen, die im Zuge des Konfliktes mit Mitglieder der Volksgruppe der Mapuche Opfer von staatlicher... weiter

Schwierige Gespräche zwischen Kuba, der EU und den USA

Fünfte Gesprächsrunde zwischen Brüssel und Havanna. Fortschritte bei Handel, Differenzen bei Menschenrechten. US-Vertreter erstmals auf Arbeitsebene in Kuba
Havanna. In der kubanischen Hauptstadt Havanna ist die fünfte Verhandlungsrunde zwischen dem sozialistischen Karibikstaat und der Europäischen Union eröffnet worden. Zugleich nahmen Kuba und die USA erstmals auf Arbeitsebene Verhandlungen auf. In beiden Fällen geht es darum, die... weiter

Geld an Paramilitärs: US-Gericht gibt neue Akten über Chiquita frei

Herausgabe von mehr als 9.000 Dokumenten über Konzernpolitik in Kolumbien beantragt. Widerspruch des Unternehmens abgelehnt. Kooperation seit 2007 bewiesen
Washington. In den USA könnten neue Details über die Zusammenarbeit zwischen dem US-Agrargroßhändler Chiquita Brands International und Paramilitärs in Kolumbien bekannt werden, nachdem ein Gericht in Washington den Weg für die Veröffentlichung von über 9.000 Firmendokumenten... weiter

UN verhandeln Vertrag über transnationale Konzerne und Menschenrechte

Verbindliche Menschenrechtsnormen für Unternehmen sollen festgelegt und Verstöße sanktioniert werden. Deutschland boykottiert die Verhandlungen
Genf. Zu Ihrer ersten Arbeitssitzung hat sich die zwischenstaatliche Gruppe des UN-Menschenrechtsrates getroffen, die bis 2017 ein Grundlagenabkommen über ein internationales, juristisch bindendes Instrument bezüglich transnationaler Konzerne und Menschenrechte aushandeln soll. Die... weiter

Morde an Indigenen in Brasilien haben zugenommen

Missionsrat sieht den Grund in der Verzögerung der Demarkation indigenen Landes. 2014 gab es die höchste Selbstmordrate von Indigenen seit 30 Jahren
Brasília. Die Zahl der Übergriffe und Morde an Indigenen in Brasilien ist im Jahr 2014 wieder dramatisch angestiegen. Insgesamt seien 70 Mordfälle bestätigt worden, wie aus dem Bericht zur Gewalt gegen Indigene, "Violência contra os povos indígenas no Brasil" hervorgeht. Diesen... weiter