Nachrichten (Menschenrechte, Wirtschaft)

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"Land Grabbing" gefährdet Ernährungssicherheit

Zunehmende Konzentration der weltweiten Agrarflächen in Händen von Großkonzernen. Kleinbauern bearbeiten lediglich 25 Prozent
Barcelona. Die von der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) und anderen internationalen Institutionen verbreiteten Daten zu den Besitzverhältnissen landwirtschaftlicher Nutzflächen spiegeln das Gegenteil der Realität wieder, beklagt die... weiter

Paramilitärs dienen Bergbaukonzernen in Kolumbien

Studie der Friedensorganisation PAX belegt Zusammenarbeit von Drummond und der Glencore-Tochter Prodeco mit Paramilitärs und über 3.000 Morde
Utrecht. Die Kohleunternehmen Drummond und Prodeco in Kolumbien sollen Paramilitärs bezahlt und Informationen mit ihnen ausgetauscht haben, um gegen Gewerkschafter und Bergbaugegner vorzugehen. Dies geht aus der Studie "The Dark Side of Coal" (Die dunkle Seite der Kohle) hervor,... weiter

Parlament von Ecuador verabschiedet Wassergesetz

Gesetz bestätigt Recht auf Zugang zu sauberem Wasser als Menschenrecht. Alle Formen der Privatisierung sind verboten
Quito. Nach langen Diskussionen hat das Parlament von Ecuador am Dienstag mit großer Mehrheit ein neues Wassergesetz verabschiedet. Damit wurde das bis dahin geltende Gesetz von 1972 ersetzt. Möglich wurde die Reform durch die neue Verfassung Ecuadors, die nach dem Amtsantritt von... weiter

Widerstand gegen US-Bergbaukonzern in Guatemala

Polizei löst gewaltsam Protestcamp vor der Mine eines US-Bergbaukonzerns auf. Gegner des Vorhabens behalten friedlichen Widerstand bei
Guatemala-Stadt. In Guatemala dauert der Widerstand gegen Großprojekte des US-amerikanischen Bergbaukonzerns Cassiday & Asociate (KCA) an. Anwohner der betroffenen Region, die sich gegen die behördlich autorisierte Wideraufnahme des Goldabbaus wehren, sind in den... weiter

Nationale Friedenskonferenz in Venezuela

Maduro mit Verfassung
Breite Beteiligung an Treffen mit Präsident Maduro. Unternehmerverband offen für Zusammenarbeit. Führer der Oppositionsparteien blieben fern
Caracas. In Venezuelas Hauptstadt Caracas hat am Mittwoch eine von Präsident Nicolás Maduro initiierte "Nationale Friedenskonferenz" unter Beteiligung vieler gesellschaftlicher Gruppen und Mandatsträger stattgefunden. Nach wochenlangen teils gewalttätigen Protesten gegen die... weiter

Goldprojekt bei Belo-Monte-Staudamm gestoppt

El Dorado für Goldkonzern: Die "Große Schleife" ("Volta Grande") am Xingu-Fluss
Bundesrichter stoppt Genehmigungsverfahren für Goldabbau in der "Volta Grande" in Pará. Rechte von Indigenen müssen berücksichtigt werden
Brasília. Ein Bundesrichter in der Stadt Altamira im brasilianischen Bundesstaat Pará hat das Umweltgenehmigungsverfahren für den Goldabbau in der "Volta Grande" in der Nähe des Staudamms Belo Monte vorläufig gestoppt. Der Richter Sérgio Wolney Guedes mahnte bei der Entscheidung am... weiter

Kriminalität belastet Wirtschaft in Mexiko

Folgen der Gewalt beanspruchen bis zu 15 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Debatte über Frauenmorde auf WHO-Konferenz
Mexiko-Stadt. Die Gewalt durch kriminelle Gruppen in Mexiko kostet das Land nach Regierungsangaben zwischen acht und 15 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Diese hohen Kosten setzten sich zusammen aus Sachschäden, Produktivitätsverlust, zunehmenden Aufwendungen für die... weiter

Sklavenarbeit für Modekette Zara in Argentinien?

Das spanische Unternehmen soll in illegalen Werkstätten produzieren lassen. NGOs und argentinischer Gewerkschaftsbund erstatten Anzeige
Buenos Aires. Das spanische Modelabel Zara soll für seine Produktion in Argentinien illegale Textilwerkstätten beauftragt haben, in denen immigrierte Schneiderinnen ausgebeutet werden, so die argentinische Nichtregierungsorganisation Alameda. Die NGO habe in Buenos Aires vier... weiter

Besetzung von Belo-Monte-Baustelle beendet

Kayapó-Indigener im Fluss Xingu
Brasiliens Präsidialamtsminister nennt indigene "Banditen" und verweigert Gespräch. Besetzer ziehen friedlich ab
Brasília. Die seit dem 2. Mai andauernde Besetzung des Geländes der Baustelle für den drittgrößten Staudamm der Welt, Belo Monte am Fluss Xingu in Amazonien , ist in der Nacht des 9. Mai von den Indigenen friedlich beendet worden. "So wie wir das Gelände friedlich besetzt hatten,... weiter

Kritik an Münchener Rück wegen Belo-Monte-Damm

Protest gegen Münchener Rück
Gegenanträge von Kampagnenbündnis auf Nicht-Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat für Münchener-Rück-Aktionärsversammlung am 25. April
München/Berlin. Ein europäisches Kampagnenbündnis gegen die Beteiligung europäischer Konzerne am umstrittenen Staudamm Belo Monte im brasilianischen Bundesstaat Pará hat in Zusammenarbeit mit dem Dachverband der Kritischen Aktionäre zwei Gegenanträge für die diesjährige... weiter