Nachrichten (Menschenrechte, Militär)

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Aufmarsch von Paramilitärs in Urabá-Region in Kolumbien

Sorge wegen Vormarsch rechtsgerichteter Milizen. Hunderte Bewaffnete stoßen ohne Reaktion der Streitkräfte vor. Menschenrechtler besorgt
Bogotá. In der nordwestlichen Region Urubá in Kolumbien sind nach Berichten von Menschenrechtsorganisationen paramilitärische Gruppen vorgestoßen und haben weitgehende Gebiete besetzt. Die rechtsgerichteten Milizen seien in vier Gruppen in die Jiguamiandó-Zone im nordwestlichen... weiter

Argentinischer Ex-Militär in Italien vor Gericht

Ehemaliger Folterer lebte als freier Mann in Italien. Durch Bemühungen der internationalen Menschenrechtsbewegung konnte nun Anklage erhoben werden
Rom/San Juan. Durch einen Beschluss des italienischen Justizministeriums wird der ehemalige Oberstleutnant Carlos Luis Malatto in Italien vor Gericht gestellt. Dem Argentinier, der auch die italienische Staatsbürgerschaft besitzt, werden Verbrechen gegen die Menschheit vor und... weiter

Folterer der Diktatur in Brasilien straflos verstorben

Chef des Folterzentrums DOI-CODI wurde strafrechtlich nie für seine Taten belangt. Öffentlich durfte er als Folterer bezeichnet werden
Brasília. Einer der berüchtigsten Folterer der brasilianischen Militärdiktatur, Carlos Alberto Brilhante Ustra, ist am 15. Oktober gestorben. Strafrechtlich war er nie zur Verantwortung gezogen worden. Zivilrechtlich wurde in mehreren Instanzen den Klägerinnen und Klägern der... weiter

US-Botschaft bestätigte bereits 2011 tödliche Gewalt gegen Studenten in Mexiko

Botschafter in Bericht nach Washington: Staat schiebt Opfern von tödlichem Polizeieinsatz die Schuld zu und "stiehlt sich aus der Verantwortung"
Mexiko-Stadt/Washington. Der damalige US-Botschafter in Mexiko, Earl Anthony Wayne, hat in einer nun veröffentlichen diplomatischen Depesche bereits im Dezember 2011 von exzessiver Gewalt der mexikanischen Polizei gegen Lehramtsstudenten aus dem südmexikanischen Ayotzinapa... weiter

Eltern der 43 Lehramtsstudenten fordern Rechenschaft von Peña Nieto

Ermittlungen müssten in eine andere Richtung gehen. Befragung von Militärbataillon verlangt. Die offizielle Version der verbrannten Körper ist falsch
Mexiko-Stadt. Bei einer Pressekonferenz haben die Eltern der 43 entführten Lehramtsstudenten ein Treffen mit Mexikos Präsident Enrique Peña Nieto sowie die unbefristete Verlängerung der Arbeit der Gruppe unabhägiger Experten (GIEI) der Interamerikanischen Menscherechtskommission... weiter

Verantwortung von Militärs für Morde in Kolumbien belegt

Abgehörtes Telefongespräch zweier inhaftierter Soldaten über Beteiligung an "falsos positivos". Vorgesetzte sollen gedeckt werden
Bogotá. Die kolumbianische Zeitschrift "Semana" hat unlängst den Mitschnitt eines Telefongesprächs zwischen zwei Soldaten der kolumbianischen Armee veröffenticht, mit denen die Verantwortung von ranghohen Militärangehörigen für die als "falsos positivos" bekannten extralegalen... weiter

Geld an Paramilitärs: US-Gericht gibt neue Akten über Chiquita frei

Herausgabe von mehr als 9.000 Dokumenten über Konzernpolitik in Kolumbien beantragt. Widerspruch des Unternehmens abgelehnt. Kooperation seit 2007 bewiesen
Washington. In den USA könnten neue Details über die Zusammenarbeit zwischen dem US-Agrargroßhändler Chiquita Brands International und Paramilitärs in Kolumbien bekannt werden, nachdem ein Gericht in Washington den Weg für die Veröffentlichung von über 9.000 Firmendokumenten... weiter