Nachrichten (Menschenrechte, Militär)

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Argentinien: Militärs wegen Diktaturverbrechen angeklagt

Mindestens 204 Menschen wurden in das Geheimgefängnis El Vesubio in Buenos Aires verschleppt und gefoltert, einige von ihnen ermordet
Buenos Aires. In Argentinien hat der zweite Teil des Strafprozesses gegen fünf ehemalige Militäroffiziere begonnen. Gustavo Adolfo Cacivio, Néstor Norberto Cendón, Federico Antonio Minicucci, Faustino José Svencioniss und Jorge Raúl Crespi stehen wegen Verbrechen gegen die... weiter

Entschädigung für Indigene in Guatemala möglich

Mauerbild in Rabinal für die Opfer der Massaker des Bürgerkriegs
Neues Gesetz in USA soll nach 30 Jahren Indigene Gemeinden für Massaker und Vertreibungen bei Staudammbau entschädigen
Guatemala-Stadt. Ein Gesetz, das Präsident Barack Obama am vergangenen Freitag unterzeichnet hat, soll die Weltbank und die Interamerikanische Entwicklungsbank (IADB) dazu bringen, Indigene in Guatemala für erlittene Massaker und Vertreibungen in den 80er Jahren zu entschädigen.... weiter

Mexiko: Militär gegen Bürgerwehren in Michoacán

Krieg zwischen Drogenmafia und Policias Comunitarias eskaliert. Regierung schickt Militär, um Bevölkerung zu entwaffnen
Michocán, Mexiko. Der Krieg zwischen Bürgerwehren (Policias Comunitarias) und dem Drogenkartell der sogenannten Tempelritter im mexikanischen Bundesland Michoacán hat sich weiter verschärft. Nach Angaben von Vertretern der Policias Comunitarias sind bislang sieben Menschen ums... weiter

Brasilien: Straflosigkeit der Militärdiktatur hält an

Ex-Militär Carlos Alberto Brilhante Ustra
Ex-Militärs in Brasilien von einem Bundesgericht freigesprochen. Weitere Prozesse laufen
São Paulo. Zwei brasilianische Ex-Militärs sind am vergangenen Dienstag von einem Bundesgericht in São Paulo für Taten aus der Zeit der Militärdiktatur (1964-1985) freigesprochen worden. Das Gericht verwies auf das im Land bestehende Amnestiegesetz aus dem Jahre 1979, das die... weiter

Kolumbien: Bericht über Staatsverbrechen vorgelegt

Missbrauch gegen Zivilisten in Militärhandbüchern angeordnet. Staatsverbrechen seien bis heute Bestandteil der Politik
Bogotá. Militärhandbücher in Kolumbien haben Vorgaben enthalten, um Menschen zu foltern, außergerichtlich zu töten und zu vertreiben. Dies geht aus dem Bericht "Frieden ohne Staatsverbrechen: Gedenken und Vorschläge aus der Perspektive der Opfer" der... weiter

Mordanklage gegen Polizisten im Fall Amarildo

Transparent: "Wo ist Amarildo?"
Bewohner von Favela in der brasilianischen Metropole Rio de Janeiro verschwand vor zwei Monaten im Polizeigewahrsam
Rio de Janeiro. Zehn Polizisten, die den Maurergehilfen Amarildo de Souza zu Tode gefoltert haben sollen, müssen sich in Rio de Janeiro vor Gericht verantworten. Der Fall des vor über zwei Monaten im Polizeigewahrsam verschwundenen Bewohners der Favela Rocinha sorgte landesweit,... weiter