Nachrichten (Menschenrechte, Militär)

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Illegaler Kauf israelischer Spyware in Kolumbien, Präsident Petro fordert Ermittlung

Mutmaßlich mit Drogengeldern unter der Regierung Duque erworben und womöglich noch aktiv. Israels Verteidigungsministerium soll involviert sein
Bogotá. Präsident Gustavo Petro hat den mutmaßlich illegalen Kauf der Spionagesoftware Pegasus von der israelischen Firma NSO Group Technologies durch den Geheimdienst der Polizei (Dipol) der Vorgängerregierung von Iván Duque angeprangert. Pegasus könnte noch immer außerhalb der... weiter

Regierungspartei in Argentinien verteidigt Diktaturverbrecher

Abgeordnete von La Libertad Avanza besuchen verurteilte Militärs im Gefängnis. Angriffe auf die Justiz. Spannungen und vereinzelte Distanzierungen im Regierungslager
Buenos Aires. Mehrere Kongressabgeordnete der Partei La Libertad Avanza (LLA) des ultarechten Präsidenten Javier Milei haben gerichtlich verurteilte Verbrecher der zivil-militärischen Diktatur (1976-1983) im Gefängnis besucht. Wie das Medium La Política Online aufdeckte, hatte... weiter

Erneuter Ausnahmezustand in Ecuador

Präsident setzt bei Bekämpfung der Kriminalität weiter auf Militär und die Einschränkung von Freiheiten. Straflosigkeit bei Rechtsbrüchen der Sicherheitskräfte. Kritik von Menschenrechtsorganisationen
Quito. Im Kampf gegen die organisierte Kriminalität hat der ecuadorianische Präsident Daniel Noboa erneut den Ausnahmezustand über Teile des Landes verhängt. Das gab er nach einer Sitzung des Nationalen Sicherheitsrats auf dem Mikroblogging-Dienst X bekannt. Die Maßnahme gilt... weiter

Chilenisches Militär nach Tod eines Wehrdienstleistenden in der Kritik

Justiz ermittelt nach tödlichem Ausbildungsmarsch in den Anden. Kameraden berichten verbreitete Misshandlungen und Demütigungen
Arica. Vor dem regionalen Gericht von Arica hat der Prozess um den Tod eines Wehrdienstleistenden begonnen. Der 14. Mai war der erste Prozesstag über die Klage des chilenischen Instituts für Menschenrechte (INDH) gegen verantwortliche Militärs wegen Nötigung mit Todesfolge im Falle... weiter

Lebenslang für Entführer von Schüler:innen während der Diktatur in Argentinien

Verschwindenlassen von 600 Personen in mehreren geheimen Internierungszentren verhandelt. Freispruch für ehemaligen Klienten des aktuellen Justizministers
La Plata. Ein Bundesgericht in der Provinz Buenos Aires hat zehn Personen wegen staatlicher Verbrechen während der zivil-militärischen Diktatur (1976–1983) zu lebenslanger Haft verurteilt. Eine Person erhielt eine Haftstrafe von 25 Jahren, eine weitere wurde freigesprochen.... weiter