Nachrichten (Alle Länder, Soziale Bewegungen)

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Erneut afroindigener Garífuna in Honduras entführt

Vorfall erinnert an frühere Entführungen. Möglicher Hintergrund sind Landkonflikte mit Viehzüchtern und Hotelbetreibern.Todesdrohungen gegen Ofraneh- und lokale Landrechte-Aktivist:innen
San Pedro Sula. Die Entführung eines 31-jährigen Garífuna aus der honduranischen Industriemetropole San Pedro Sula hat landesweit und international Besorgnis ausgelöst. Max Gil Castillo Mejía wurde, so Augenzeug:innen, am 12. April gegen drei Uhr morgens von Unbekannten aus... weiter

Lob und Kritik: Rentenreform in Chile tritt in Kraft

Präsident Boric sieht Rentenreform als "kollektive Errungenschaft Chiles" und betont Verbesserungen. Soziale Organisationen und Gewerkschaften beklagen hingegen eine Stärkung des privaten Rentensystems
Santiago. In Chile ist die Reform des Rentensystems in Kraft getreten. Die Änderung wurde bereits im Januar durch das chilenische Parlament beschlossen (amerika 21 berichtete) und nunmehr durch Präsident Gabriel Boric unterzeichnet. In den vergangenen zehn Jahren gab es mehrfach... weiter

Gemeinsam gegen Neoliberale und Rechte: "Historisches Abkommen" in Ecuador

Indigenen-Partei und soziale Bewegungen bekräftigen Unterstützung für Linkskandidatin. Einigung in zentralen Fragen wie Ablehnung von Privatisierungen
Tixán. Die politischen Bewegungen Revolución Ciudadana (Bürgerrevolution) und Pachakutik haben gemeinsam mit anderen sozialen Organisationen ein programmatisches Abkommen im Hinblick auf die Stichwahl in Ecuador unterzeichnet, das als historisch bezeichnet wurde. In Ecuador wird... weiter

Jahrestag des Militärputsches in Argentinien: Kundgebungen und Kultur gegen das Vergessen

Breites gesellschaftliches Bündnis hat zu Demonstrationen aufgerufen. Kulturangebote begleiten Jahrestag. Regierung schwächt Erinnerungskultur
Buenos Aires. Argentinien gedenkt heute des 49. Jahrestages des Putsches von 1976, auf den eine jahrelange Militärdiktatur und schwere Menschenrechtsverletzungen folgten. Das Land begeht diesen besonderen Tag mit Kundgebungen und kulturellen Veranstaltungen im ganzen Land. Ein... weiter

"Horrorfund": Mahnwachen in ganz Mexiko für die gewaltsam Verschwundenen

Bisher vier Krematorien und menschliche Überreste entdeckt. Überlebende berichten von Zwangsarbeit, Folter und Morden. Wussten die Behörden davon?
Mexiko-Stadt. Unter dem Motto "Nie wieder Teuchitlán!" haben Tausende von Menschen in mehr als 20 mexikanischen Städten an Mahnwachen für die Verschwundenen teilgenommen. "Mexiko ist kein Land, sondern ein Massengrab," stand auf Plakaten. Am 15. März stellten Demonstranten mit... weiter