Nachrichten (Soziale Bewegungen, Menschenrechte)

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Panama: Hunderte Festnahmen, Verschwundene und mindestens ein Toter bei Protesten

Ausnahmezustand und Einschränkung von Rechten. Regierung spricht von "Vandalismus". Laut SOS-Kinderdorf starb Kleinkind durch Tränengas
Panama-Stadt. Seit dem 14. Juni gehen Sicherheitskräfte in Panama im Rahmen der Operation Omega gegen Straßenblockaden und Demonstranten vor. Gewerkschaften, Beschäftigte von Bananenunternehmen und indigene Gemeinschaften protestieren seit April gegen die Rentenreform, ein mit den... weiter

Vier Jahre Paro Nacional in Kolumbien: Opfer fordern Wahrheitskommission

Zahlreiche Veranstaltungen um den Jahrestag. Kritik an Regierung von Gustavo Petro, aber auch Anerkennung der politischen Fortschritte
Bogotá/Cali. Am Montag hat sich der Beginn des größten Nationalstreiks (Paro Nacional) in Kolumbien zum vierten Mal gejährt. Während im ganzen Land Gedenkveranstaltungen stattfanden, fordern Betroffene der Repression vorrangig die Schaffung einer unabhängigen Wahrheitskommission... weiter

Erneut afroindigener Garífuna in Honduras entführt

Vorfall erinnert an frühere Entführungen. Möglicher Hintergrund sind Landkonflikte mit Viehzüchtern und Hotelbetreibern.Todesdrohungen gegen Ofraneh- und lokale Landrechte-Aktivist:innen
San Pedro Sula. Die Entführung eines 31-jährigen Garífuna aus der honduranischen Industriemetropole San Pedro Sula hat landesweit und international Besorgnis ausgelöst. Max Gil Castillo Mejía wurde, so Augenzeug:innen, am 12. April gegen drei Uhr morgens von Unbekannten aus... weiter

Jahrestag des Militärputsches in Argentinien: Kundgebungen und Kultur gegen das Vergessen

Breites gesellschaftliches Bündnis hat zu Demonstrationen aufgerufen. Kulturangebote begleiten Jahrestag. Regierung schwächt Erinnerungskultur
Buenos Aires. Argentinien gedenkt heute des 49. Jahrestages des Putsches von 1976, auf den eine jahrelange Militärdiktatur und schwere Menschenrechtsverletzungen folgten. Das Land begeht diesen besonderen Tag mit Kundgebungen und kulturellen Veranstaltungen im ganzen Land. Ein... weiter

"Horrorfund": Mahnwachen in ganz Mexiko für die gewaltsam Verschwundenen

Bisher vier Krematorien und menschliche Überreste entdeckt. Überlebende berichten von Zwangsarbeit, Folter und Morden. Wussten die Behörden davon?
Mexiko-Stadt. Unter dem Motto "Nie wieder Teuchitlán!" haben Tausende von Menschen in mehr als 20 mexikanischen Städten an Mahnwachen für die Verschwundenen teilgenommen. "Mexiko ist kein Land, sondern ein Massengrab," stand auf Plakaten. Am 15. März stellten Demonstranten mit... weiter