Nachrichten (Soziale Bewegungen, Militär)

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Fall Ayotzinapa in Mexiko: Eltern der Verschwundenen enttäuscht von Regierung López Obrador

Angehörige werfen der Regierung vor, die Armee zu schützen und die Aufklärung zu behindern. Details des emblematischen Vorfalls weiter unklar
Mexiko-Stadt. Rund 5.000 Menschen haben am neunten Jahrestag des gewaltsamen Verschwindens der 43 Studenten von Ayotzinapa vor dem mexikanischen Nationalpalast demonstriert. Die Angehörigen der Verschwundenen forderten Aufklärung und Gerechtigkeit. Sie brachten ihre Enttäuschung... weiter

Paramilitärs im Norden von Kolumbien: Proteste wegen "alarmierender” Entwicklung

Gemeinden beklagen Zusammenarbeit von Militär und Paramilitärs. Sorge um Projekt des "Totalen Friedens". Regierung akzeptiert Forderungen der Protestbewegung
Barrancabermeja. Gemeinden der nördlichen Region "Los dos ríos" (Die zwei Flüsse) prangern eine "äußerst alarmierende Situation" an. Grund ist der Aufmarsch der paramilitärischen Gruppe Gaitán-Selbstverteidigungsgruppen (Autodefensas Gaitanistas de Colombia, AGC). Um die... weiter

Menschenrechtler:innen in Peru prangern "Massaker" bei Protesten an: 19 Tote

Todesfälle bei Repression der Demonstrationen hören nicht auf. De-facto-Regierung beschuldigt den inhaftierten Präsidenten Castillo, Proteste zu schüren
Lima/Puno. Bei den jüngsten Protesten gegen Perus neue Regierung sind in der Stadt Juliaca bei Polizeieinsätzen 19 Menschen getötet worden. Die Exekutivsekretärin der Nationalen Menschenrechtskoordination Perus, Jennie Dador, machte die staatlichen Sicherheitskräfte für die "... weiter

Bombenattentat in Bogotá: Angstkampagne in der Vorwahlzeit in Kolumbien?

Laut Polizeigeneral soll der Anschlag in Venezuela vorbereitet worden sein. Basisorganisationen sehen Destabilisierungsversuch vor den Wahlen
Bogotá. In Kolumbien hat ein Bombenattentat gegen eine Polizeiwache (CAI) in dem armen Stadtviertel von Bogotá, Ciudad Bolívar, große Ablehnung hervorgerufen. Ein 12-jähriger Junge und ein 5-jähriges Mädchen sind bei dem Anschlag ums Leben gekommen und 35 Personen wurden verletzt.... weiter

General der Streitkräfte in Kolumbien gibt Allianz mit Drogenhändlern zu

Audios des Geständnisses vorhanden. Enthüllung bestätigt Aussagen von Basisorganisationen im Cauca. Verhaltensmuster der Armee erkennbar
Bogotá. Der General der kolumbianischen Streitkräfte, Jorge Hernando Herrera Díaz, hat 2019 in einem Meeting mit Befehlshabern der 29. Armeebrigade Übereinkünfte mit der Drogenbande Los Pocillos eingestanden. Die Zusammenarbeit sei laut Herrera eine Strategie, die Farc-Dissidenten... weiter

Bombenanschlag in Kolumbien: Krieg des Militärs gegen Basisorganisationen in Arauca?

Farc-Dissidenten direkte Ausführende des Attentats. Verdacht auf Kooperation zwischen Ex-Farc-Strukturen und dem Militär
Saravena. Die Gewalt im östlichen kolumbianischen Departamento de Arauca an der Grenze zu Venezuela setzt sich fort. In der Gemeinde Saravena ist eine Autobombe nah an den Büros mehrerer Basisorganisationen gezündet worden. Der Anschlag forderte einen Toten und 20 Verletzte. Die... weiter

UN-Berichte bestätigen 52 Tote durch Polizei und zivile Täter bei Protesten in Kolumbien

Bogotá-Fall als "Massaker" eingestuft. Duque sieht die Feststellungen des UN-Menschenrechtsbüros als Angriff auf die Institution
Bogotá. Laut zwei Untersuchungen der Vereinten Nationen über die Gewalt bei den Protesten vom Frühjahr 2021 und vom September 2020 ist die Polizei für die Tötung von 28 beziehungsweise elf Menschen verantwortlich. Den Bericht über die Polizeigewalt im Frühjahr hat das UN-... weiter