Nachrichten (Soziales)

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Regierung von Chile will Bildungsetat um 15 Prozent kürzen

Dokument aus dem Finanzministerium sieht den Abbau von Programmen vor. Größter Posten ist die Schulspeisung. Lehrerverband, Opposition und Studierende protestieren
Santiago de Chile. Der chilenische Finanzminister Jorge Quiroz hat Einsparungspläne für das Bildungssystem vorgelegt, die im gesamten Bereich Einschnitte sowohl für Lehrende als auch für Schüler:innen und Studierende bedeuten könnten. Die geplanten Kürzungen sind auf breite Kritik... weiter

Solidarität mit Kuba prägt den 1. Mai in Lateinamerika

Hohe Lebenshaltungskosten und Solidaritätsaufrufe prägen viele Demonstrationen. Kontroverse um Lohnerhöhungen in Venezuela. Linke Präsidentschaftskandidaten in Kolumbien sprechen auf Kundgebungen
Havanna/Caracas et.al. Eine der größten Kundgebungen hat in Havanna stattgefunden. In der kubanischen Hauptstadt versammelten sich nach Veranstalterangaben rund eine halbe Million Menschen, um in den frühen Morgenstunden gegen die Aggression der USA zu protestieren. An der Spitze... weiter

Latinos in den USA mobilisieren zum 1. Mai

Netzwerke wie CHIRLA, Movimiento Cosecha und United We Dream koordinieren Aktionen in mehreren Städten. Themen sind Arbeit, Migration und soziale Rechte
Washington. Zum 1. Mai haben in den USA Latino-Organisationen zu Demonstrationen und Veranstaltungen mobilisiert. Beteiligt waren die "Coalition for Humane Immigrant Rights" in Los Angeles, "Movimiento Cosecha" in Städten wie New York und Boston, "United We Dream" in landesweiten... weiter

"Die bolivarische Regierung ist in Venezuela weiter an der Macht"

Interview mit Carsten Hanke vom Weltfriedensrat: Neue Gesetze zu Erdöl und Bergbau in Venezuela sind ein Rückschritt, haben aber möglicherweise einen Krieg verhindert
Caracas. Thorben Austen aus der Redaktion von amerika21 interviewt Carsten Hanke vom Weltfriedensrat in Caracas. a21: Sie befinden sich aktuell in Venezuela. Was ist der Zweck Ihrer Reise? CH: Wir besuchen von der Gesellschaft für Frieden und internationale... weiter

Bayer wegen Pestizidexporten nach Brasilien in der Kritik

Leverkusen. Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat den Bayer-Konzern bei seiner Hauptversammlung am 24. April aufgefordert, Verantwortung für die Gefährdung Indigener Völker durch in der EU verbotene Pestizide zu übernehmen und den Export dieser Pestizide zu stoppen. Die... weiter

Erste Weltkonferenz in Kolumbien zum Ausstieg aus fossilen Energien

Antwort auf die "mangelhafte" Abschlusserklärung der COP30 von 2025. Vertreter:innen von 54 Staaten und 2.600 Organisationen kommen zusammen
Santa Marta. Vom 24. bis 29. April findet in der kolumbianischen Hafenstadt Santa Marta die erste internationale Konferenz zum gerechten Ausstieg aus fossilen Brennstoffen statt. Es handelt sich um eine Initiative Kolumbiens und der Niederlande. Regierungsvertreter:innen aus... weiter

Agrargesetz soll Landkonflikte und Gewalt in Kolumbien reduzieren

Spezialisierte Gerichte und Kammern sollen Streit um Besitz und Nutzung klären. Regierung erwartet weniger Gewalt in betroffenen Regionen
Bogotá. Der Präsident von Kolumbien, Gustavo Petro, hat das Gesetz zur Agrargerichtsbarkeit (Jurisdiccion Agraria) verkündet. Die Regelung soll Bauern und ethnischen Gemeinschaften den Zugang zur Justiz bei Landkonflikten erleichtern und ist Teil der von der Regierung... weiter

Der geplante Untergang der argentinischen Industrie

Seit Mileis Amtsantritt 2023. Fertigung fällt um 7,9 Prozent laut UN. Sektorenübergreifend schlossen 22.000 Unternehmen. Bevölkerung zu arm zur Teilhabe an Wirtschaft
Buenos Aires. Seit Amtsantritt von Präsident Javier Milei und der Implementierung seiner Politik im Jahr 2023 hat Argentinien den weltweit zweitgrößten industriellen Rückgang verzeichnet. Basierend auf Daten der Vereinten Nationen schätzt die Beratungsfirma Audemus, dass der... weiter