Nachrichten (Soziales)

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Generalstreik in Bolivien gegen Streichung von Kraftstoffsubventionen

Präsident verteidigt die Reformen, Subventionen seien "schlecht konzipiert". Rückendeckung aus Washington. Gewerkschaften warnen vor sozialen Folgen. Proteste in den Tagen vor Weihnachten
Sucre/La Paz. Rodrigo Paz, neuer Staatschef von Bolivien, hat ein weitreichendes neoliberales Reformpaket verabschiedet. Im Zentrum steht die Abschaffung der Treibstoffsubventionen. Während Regierung und Wirtschaftsverbände von notwendiger Stabilisierung sprechen, warnen... weiter

Deutschland stimmt Freihandelsabkommen mit Mercosur zu

NGOs und Bauernverbände kritisieren das Abkommen. Sie warnen vor mehr Abholzung, Pestiziden und Gesundheitsrisiken
Berlin. Das Bundeskabinett hat am Mittwoch der Unterzeichnung des Handels- und Partnerschaftsabkommens zwischen EU und Mercosur zugestimmt. Bundeskanzler Friedrich Merz kündigte bereits an, dass er dies spätestens auf der letzten Sitzung des Europäischen Rats in diesem Jahr, am 18... weiter

Mexiko plant die 40-Stunden-Woche bis 2030

Arbeitsministerium legt dem Parlament Vorlage zur schrittweisen Arbeitszeitkürzung vor. "Front für die 40-Stunden-Woche" kritisiert das Tempo und kündigt weitere Proteste an
Mexiko-Stadt. Nach jahrelangen Protesten hat das mexikanische Arbeitsministerium dem Parlament eine Gesetzesinitiative zur schrittweisen Verkürzung der Arbeitszeit von heute 48 auf 40 Stunden pro Woche vorgelegt. Die Initiative soll laut Präsidentin Claudia Sheinbaum am 1. Mai 2026... weiter

Armut in Lateinamerika auf niedrigstem Stand seit Aufzeichnung

Mexiko und Brasilien Vorreiter. Weiterhin bestehen massive Armut und Herausforderungen für soziale Gerechtigkeit
Mexiko-Stadt. 25,5 Prozent der Bevölkerung Lateinamerikas (rund 162 Mio. Menschen) haben 2024 in Einkommensarmut gelebt, ein Rückgang zum Vorjahr von 2,2 Prozent. Dies ist der niedrigste Stand seit Beginn der Datenerhebung, wie aus einem Bericht der Wirtschaftskommission für... weiter

Brasiliens Staatsanwaltschaft fordert Stopp von CO2 Projekt

Bundesstaatsanwaltschaft klagt gegen REDD+-Projekt im Bundesstaat Amazonas wegen fehlender Konsultation indigener Gemeinden. Umweltbehörde Sema weist die Vorwürfe zurück
Manaus. Die brasilianische Bundesstaatsanwaltschaft (MPF) hat die sofortige Aussetzung eines Projekts zur "Verringerung von Emissionen durch vermiedene Entwaldung und Waldschädigung" (REDD+-Waldschutzprojekt) in Schutzgebieten indigener und traditioneller Bevölkerungsgruppen im... weiter

Kolumbien erreicht historischen Meilenstein bei gerechter Landverteilung

Die Landbehörde ANT formalisiert und vergibt Agrarland. Bekanntgabe am Internationalen Tag der Landfrauen. Maßnahme ist Teil des Entwicklungsplans der Regierung
Bogotá. Die Regierung des kolumbianischen Präsidenten Gustavo Petro hat einen bedeutenden Fortschritt in der Agrargerechtigkeit erzielt: Mehr als 112.000 Hektar Land sind formal und rechtlich an bäuerliche Frauen im ganzen Land übertragen worden. Die Maßnahme, die von der Agencia... weiter

Illegale Rinderzucht in Brasilien zerstört Regenwald

Menschenrechtsorganisation dokumentiert Fälle in Terra Nossa und Cachoeira Seca. Über Zwischenbetriebe gehen Tiere an JBS-Schlachthöfe. Produkte könnten bereits in die EU gelangt sein
São Paulo. Im brasilianischen Bundesstaat Para, Austragungsort der diesjährigen UN-Klimakonferenz COP30 im Amazonasgebiet, zerstören illegale Rinderfarmen weiterhin großflächig den Regenwald und bedrohen die Existenz von Kleinbauern und indigenen Gemeinschaften. Das geht aus... weiter