Nachrichten (Alle Länder, Umwelt)

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Erfolgreiche Proteste in Mexiko gegen Strandprivatisierung durch Luxushotel

Anwohner und Umweltgruppen an der Riviera Nayarit fordern freien Zugang zum Strand Las Cocinas. Zusammenstöße mit Polizei und Festnahmen. Regierung macht erste Zusagen.
Bahía de Banderas. Am Strand Las Cocinas in der mexikanischen Gemeinde Bahía de Banderas protestieren Umweltaktivisten seit Wochen gegen ein Immobilienprojekt. Dieses beabsichtigt die Privatisierung des Strandes auf der Halbinsel Punta de Mita. Die Protestierenden fordern das... weiter

Konferenz in Kolumbien legt Ausstiegsplan aus Öl, Gas und Kohle vor

Geplant sind ein wissenschaftliches Panel und engere Abstimmung. Staaten sollen nationale Pläne erarbeiten
Santa Marta. Die erste Internationale Konferenz für den Übergang über fossile Brennstoffe hinaus ist am Mittwoch zu Ende gegangen. An dem Treffen nahmen Vertreter aus 56 Ländern, Delegationen der Europäischen Union, insgesamt mehr als 1.500 Teilnehmende sowie 13 Interessengruppen... weiter

Konferenz in Kolumbien zum Ausstieg aus fossilen Energien

Treffen findet außerhalb der UN-Klimaverhandlungen statt. Einberufen von Kolumbien und den Niederlanden. 56 Länder und über 2.600 Organisationen vertreten
Santa Marta. Seit Freitag findet in Santa Marta die Erste Internationale Konferenz für den Übergang über fossile Brennstoffe hinaus statt, ein Treffen, das von Kolumbien und den Niederlanden einberufen worden ist und Vertreter aus 56 Ländern sowie mehr als 2.600 Organisationen... weiter

Indigene stürmen Baubeginn von Trump-geförderter Methanolfabrik in Mexiko

Vom weltweit größten geplanten Methanolwerk profitieren mehrere Konzerne. Fracking wird eingesetzt. Das Projekt gilt als Priorität für Trump
Mexiko-Stadt. Mit einer Protestaktion haben indigene Umweltaktivisten die Grundsteinlegung für den Bau einer Methanolfabrik im Bundesstaat Sinaloa verhindert. Rund 100 Demonstranten stürmten die Veranstaltung im Hafen von Topolobampo und demontierten den Grundstein des... weiter

USA sichern sich Zugang zu Brasiliens seltenen Erden

Weißes Haus unterstützt Kauf durch US-Bergbaukonzern. Größtes Vorkommen außerhalb Chinas. Kritiker sehen darin "Schlag gegen die Souveränität" Brasiliens
Goiânia. Der Konzern USA Rare Earth hat den Kauf des in Brasilien ansässigen Bergbauunternehmens Serra Verde für 2,8 Milliarden US-Dollar angekündigt. Die Lagerstätte im Bundesstaat Goiás gilt als strategisch wichtig, da sie zu den wenigen bekannten Vorkommen außerhalb Asiens... weiter

"Schädlicher" Schutz für Investoren torpediert Klimapolitik im Globalen Süden

Europäische Investoren führen die meisten Klagen. Deutschland ganz vorn. Kolumbien kündigt Ausstieg aus dem Investitionsschutzsystem an
Bogotá. Eine Studie europäischer Organisationen hat das System der Investor-Staat-Schiedsverfahren (ISDS) als "schädlich" und als zentrales Hindernis für den Ausstieg aus der fossilen Wirtschaft identifiziert. Das ISDS ermöglicht es Konzernen, Staaten zu verklagen, wenn diese... weiter

Bayer wegen Pestizidexporten nach Brasilien in der Kritik

Leverkusen. Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat den Bayer-Konzern bei seiner Hauptversammlung am 24. April aufgefordert, Verantwortung für die Gefährdung Indigener Völker durch in der EU verbotene Pestizide zu übernehmen und den Export dieser Pestizide zu stoppen. Die... weiter

Erste Weltkonferenz in Kolumbien zum Ausstieg aus fossilen Energien

Antwort auf die "mangelhafte" Abschlusserklärung der COP30 von 2025. Vertreter:innen von 54 Staaten und 2.600 Organisationen kommen zusammen
Santa Marta. Vom 24. bis 29. April findet in der kolumbianischen Hafenstadt Santa Marta die erste internationale Konferenz zum gerechten Ausstieg aus fossilen Brennstoffen statt. Es handelt sich um eine Initiative Kolumbiens und der Niederlande. Regierungsvertreter:innen aus... weiter

Pemex gibt Verantwortung für Ölpest in Mexiko zu, Umweltverbände fordern Konsequenzen

Öl trat seit Anfang Februar aus Unterwasserleitung aus. Staatskonzern gab dies am 16. April bekannt. 933 Kilometer Küste betroffen. Umweltgruppen fordern Transparenz zur Ölmenge und Übernahme der Sanierungskosten
Mexiko-Stadt. Eine Ölpest im Golf von Mexiko ist durch ein Leck in einer Ölpipeline von Petróleos Mexicanos (Pemex) verursacht worden. Dies gab der staatliche Konzern auf einer Pressekonferenz bekannt. Zuvor leugneten sowohl Pemex als auch die mexikanische Regierung über Wochen... weiter