Nachrichten (Alle Länder, Politik)

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UN-Experten fordern Stopp von Räumungsbefehlen und Vertreibungen in Honduras

Neue Gesetze bevorzugen die Agrarindustrie. Gewalt gegen Kleinbauern und eine Ernährungskrise werden befürchtet
Tegucigalpa. Experten der Vereinten Nationen (UN) haben sich in zwei Dokumenten an den Staat Honduras gewandt und die aktuelle Politik in Landfragen scharf kritisiert. Im Fokus stehen die Dekrete 107–2026 und 84–2026, die in den vergangenen Monaten in Honduras beschlossen wurden.... weiter

Ende der Sechs-Tage-Woche wird in Brasilien zum Wahlthema

Senatsausschuss stimmt für Arbeitszeitverkürzung. Entscheidung im Plenum erst nach dem ersten Wahlgang erwartet
Brasília. Der Justizausschuss des brasilianischen Senats hat am vergangenen Mittwoch einer Verfassungsänderung zur Abschaffung der Sechs-Tage-Arbeitswoche zugestimmt. Eine geplante Abstimmung im gesamten Senat fand jedoch nicht statt. Die Entscheidung dürfte nun erst nach dem... weiter

Nicaragua will mit Verfassungsreform Teile der Opposition ausschließen

USA und mehrere Regierungen in Lateinamerika kritisieren den Schritt. Managua verweist auf den Schutz der Souveränität
León/Managua. Das Parlament in Nicaragua hat in erster Sitzung einstimmig für Änderungen in der Verfassung gestimmt. Endgültig beschlossen werden diese erst in zweiter Lesung am 18. Januar 2027. Der Beschluss am Dienstag wurde in einer außerordentlichen Parlamentssitzung vor der... weiter

Chile setzt im Fall des inhaftierten Beraters von Milei Kommission ein

Cerimedo soll ultrarechte Kandidaten in verschiedenen Ländern unterstützt haben. Möglicherweise auch Negativkampagne gegen traditionelle Recht in Chile
Santiago de Chile et al. Der in Bolivien wegen des Vorwurfs eines versuchten Auftragsfemizids an seiner Ex-Partnerin Nadia Beller festgenommene rechte Kampagnenmanager Fernando Cerimedo (amerika21 berichtete) gerät wegen seiner politischen Aktivitäten in Südamerika unter Druck. Er... weiter

US-Regierung erhält direkten Zugriff auf Öl in Venezuela

Zu dem Erdölabkommen mit den USA werden weitere Details bekannt. US-Energieminister Chris Wright in Caracas. Kritik kommt von links und rechts
Caracas. In Venezuela haben sich sowohl das Parlament als auch die Armee hinter das umstrittene Erdölabkommen mit den USA gestellt. Ohne den genauen Vertragstext zu kennen, verabschiedeten die Abgeordneten am Dienstag eine Unterstützungserklärung. Verteidigungsminister Gustavo... weiter

Expräsident von Honduras: Verurteilt, von Trump begnadigt und jetzt Verfahren eingestellt

Juan Orlando Hernández war wegen Betrugs und Geldwäsche angeklagt. Gericht in Tegucigalpa beendete Prozess wenige Tage nach Beginn. Anhänger der linken Libre kündigen Proteste an
Tegucigalpa. Nur wenige Tage nach Prozessbeginn hat ein Gericht in Tegucigalpa das Verfahren gegen den Expräsidenten von Honduras, Juan Orlando Hernández, eingestellt. Dies teilte der Sprecher der Justizbehörde, Carlos Silva, am Dienstag mit. Hernández war des Betrugs und der... weiter

Venezuela vor dem "größten Deal der Geschichte" oder Ausverkauf des Landes?

Washington und Caracas vereinbaren ein Erdöl-Abkommen. Private Firmen sollen mindestens 25 Jahre lang Ölfelder betreiben. Rodríguez nennt es historisch, Ex-PDVSA-Chef Ramírez spricht von Plünderung
Caracas/Washington. Das zwischen den USA und Venezuela vereinbarte Erdölabkommen sorgt für Diskussionen. Am Freitag hat US-Präsident Donald Trump "den größten Öldeal der Weltgeschichte" verkündet. In Zusammenarbeit mit der "hochgeschätzten" Interimspräsidentin Delcy Rodríguez... weiter

Ärzt:innen kündigen nach ergebnislosem Streik in Paraguay

Gewerkschaft fordert Gehaltserhöhungen, Festanstellungen, Verbesserung der Versorgung von Kindern. Auch Lehrer:innen drohen mit Streik
Asunción. Nach dem ergebnislosen Ende des fünftägigen Ärztestreiks in Paraguay haben 141 von 164 Spezialist:innen der größten Kinderklinik des Landes ihre Kündigung eingereicht. Die Ärzt:innengewerkschaft Sinamed hatte den Streik im öffentlichen Gesundheitswesen ausgerufen, der von... weiter

"Front für Demokratie" will den Pakt der Korrupten in Guatemala stoppen

Keine Einigung im progressiven Lager. Präsident Arévalos sozialdemokratisches Umfeld gespalten
Guatemala-Stadt. Ein Bündnis in Guatemala will bei den Wahlen im Juni 2027 den möglichen Sieg undemokratischer und korrupter Kräfte verhindern. Der Zusammenschluss trägt den vielversprechenden Namen "Pacto Democrático por Guatemala. Unidad Nacional para la Democracia y la... weiter