Nachrichten (Alle Länder, Menschenrechte)

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Trump droht Kolumbien und Mexiko, auch Kuba würde "fallen"

Nach dem Angriff in Venezuela verschärft Trump den Ton. Er prüft eine Operation in Kolumbien. Mexiko soll den Drogenhandel stoppen, sonst will Washington handeln. Kuba stehe vor dem Fall, Militärintervention "nicht nötig"
Washington. Nach dem umstrittenen Angriff des US-Militär in Venezuela hat Präsident Donald Trump seine Rhetorik gegen weitere Länder Lateinamerikas erheblich verschärft. Er erklärte, eine "Operation mit denselben Merkmalen" auch in Kolumbien durchführen zu wollen. In Kuba sei dies... weiter

Ecuador: Kann die Regierung die Medikamentenkrise lösen?

Gesundheitsministerin verspricht Beschaffung der fehlenden Medikamente. Medikamentenknappheit ist Ausdruck einer systemischen Krise, warnt die ecuadorianische Ärzt:innenkammer
Quito. María José Pinto, Vizepräsidentin und Gesundheitsministerin von Ecuador, hat am zweiten Weihnachtsfeiertag versichert, dass bis März 2026 die Engpässe in der Versorgung mit Medikamenten durch Großeinkäufe gelöst werden sollen. Die Regierung hatte bereits im September den... weiter

Kasts Wahlsieg in Chile rückt Pinochets Erbe in den Fokus

José Antonio Kast setzte sich am 14. Dezember gegen Jeannette Jara durch. Anhänger feierten mit Bildern des ehemaligen Diktators
Santiago de Chile. Der Wahlsieg von José Antonio Kast gegen die Kommunistin Jeannette Jara am 14. Dezember hat den Wahlkampf beendet und markiert das Ende des sozialen Aufstands von 2019. Das Land, das noch im Oktober 2019 zu Millionen auf den Straßen gegen das Erbe der Diktatur... weiter

USA greifen Tankschiffe vor Venezuela an

US-Streitkräfte verfolgten Bella 1 vor Venezuelas Küste. Weiterer Tanker gestoppt. Berichterstattung in Deutschland übernimmt Sichtweise der USA
Caracas. Nach Angaben von US-Beamten ist der Öltanker Bella 1 am Sonntag von US-Einheiten nahe der venezolanischen Küste angegangen worden. Mehrere Agenturen berichten, dass US-Streitkräfte versuchten, das Schiff beim Kurs in Richtung Venezuela abzufangen und an Bord zu gehen.... weiter

Mexiko: Massengräber nahe WM-Stadion entdeckt

Über 16.000 Personen werden in Jalisco vermisst. Angehörige beklagen mangelnde staatliche Unterstützung. Aktivisten kritisieren, Regierung wolle vor Weltmeisterschaft "Ordnung schaffen"
Zapopan. In den vergangenen Monaten haben Kollektive rund um das Akron-Stadion in Zapopan, Jalisco, mehr als 500 Müllsäcke mit menschlichen Überresten entdeckt. Das Stadion ist einer der geplanten Austragungsorte der Fußball-Weltmeisterschaft 2026. Die Funde verstärken die... weiter

Interamerikanischer Gerichtshof verurteilt Mexiko wegen Mordes

Soldaten vergewaltigten, folterten und töteten Indigene. Tat blieb 19 Jahre ungesühnt. Regierung will Urteil umsetzen
Mexiko-Stadt. Der Interamerikanische Gerichtshof für Menschenrechte (CIDH) hat den mexikanischen Staat für die Ermordung einer Nahua-Indigenen durch mexikanische Soldaten schuldig gesprochen. "Mexiko ist verantwortlich für die Vergewaltigung, die Folterung und den Tod von Ernestina... weiter

Brasilien: Legislative und Judikative ringen um Demarkierung indigener Gebiete

Gesetzeslage benachteiligt indigene Gruppen. Oberster Gerichtshof will dies abschaffen, Kongress hingegen zementieren. Betroffene Organisationen üben Kritik
Brasília. Der Oberste Gerichtshof Brasiliens (STF) kippt das sogenannte Stichtagsgesetz, das indigene Gruppen bei der Demarkierung ihrer Territorien benachteiligt. Am Mittwoch erklärten sechs der zehn Richter:innen das Gesetz für verfassungswidrig, demzufolge nur dann ein Anspruch... weiter

Sind die Banden in El Salvador wirklich aufgelöst?

Regierung meldet Erfolge, doch Berichte nennen aktive Gangs. Mordzahlen fallen, Kontrolle der Daten fehlt. Razzien und Massenfestnahmen prägen die Sicherheitspolitik
San Salvador. In den letzten Wochen berichten Medien international über die Erfolge der Politik von Präsident Nayib Bukele gegen die kriminellen Banden in El Salvador. Schon vor Monaten erklärte der Sicherheitsminister Gustavo Villatoro: "Die kriminelle Herrschaft der MS-13 in El... weiter

Ecuador ist das sechstgefährlichste Land der Welt

Bandenkämpfe und Drogenhandel treiben Gewalt an. Politik der harten Hand offenbar gescheitert. Militärpräsenz der USA verschlechtert Sicherheitslage in ganz Lateinamerika
Quito. Im Durchschnitt wird in Ecuador jede Stunde ein Mensch ermordet. Von Januar bis Oktober kamen 7.553 Personen ums Leben. Damit wird Ecuador vermutlich das dritte Jahr in Folge die Mordrate in Lateinamerika anführen. Zu diesem Schluss kommt der Konfliktindex der US-... weiter