Nachrichten (Alle Länder, Menschenrechte)

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NYT: Angriff von Ecuador und US-Militär traf Milchfarm statt kolumbianische Drogengang

NYT-Recherche widerspricht der Version aus Quito und Washington. Der von den USA unterstützte Angriff vom 6. März traf einen landwirtschaftlichen Betrieb nahe Kolumbien.
Quito/Washington. Ein Zeitungsartikel sorgt für wachsende Zweifel an der Darstellung der Behörden in Quito und Washington über einen Angriff Anfang März. Ein von den USA verbreitetes Video zeigte damals eine große Explosion und die Zerstörung eines angeblichen Trainingslagers von... weiter

El Salvador: Verbrechen gegen die Menschheit unter Deckmantel der Sicherheit

Expertengruppe sieht unter Bukele willkürliche Massenhaft und Folter. Demokratie ist faktisch ausgesetzt. Regierung preist den Kurs als Erfolg gegen Banden
San Salvador. Der Expertenbericht der GIPES (Grupo Internacional de Expertas y Expertos para die Untersuchung von Menschenrechtsverletzungen im Rahmen des Ausnahmezustands in El Salvador) bezeugt, dass in El Salvador Verbrechen gegen die Menschheit stattfinden. Was von der... weiter

UN deckt Finanzierung von Repression und Spionage in Nicaragua auf

UN-Expertengruppe legt vierten Bericht in Genf vor. Netzwerk verfolge Exilierte über mehrere Länder. Außenminister Jaentschke Whitaker als Schlüsselfigur genannt
Managua. UN-Menschenrechtsexpert:innen werfen der Regierung von Daniel Ortega und Rosario Murillo in Nicaragua vor, staatliche Gelder zur Finanzierung politischer Repression zu verwenden. Das dokumentiert die Gruppe von Menschenrechtsexpert:innen der Vereinten Nationen über... weiter

Über 150 Tote bei Angriffen der USA auf mutmaßliche Drogenschiffe

Angriffe gehen auch nach der Entführung von Maduro weiter. Expert:innen sehen keine rechtliche Grundlage. US-Kriegsminister Hegseth will "offensiv" gegen Kartelle vorgehen
Washington. Das Südkommando der US-Streitkräfte (Southcom) hat am Montag einen neuen Angriff auf ein Boot im Ostpazifik bekanntgegeben, der sechs Todesopfer gefordert hat. Damit ist die Gesamtzahl der Toten im Rahmen der US-Operation "Südlicher Speer" auf über 150 angestiegen.... weiter

"Nicht einen Schritt zurück": Hunderttausende protestieren in Chile gegen kommende rechte Regierung

Kämpferische Demonstration am 8. März. Erster Widerstand gegen befürchtete Rückschritte der Regierung von Kast. Demonstrant:innen erinnern an Diktaturverbrechen und Verschwundene
Santiago. Mehr als eine halbe Million Menschen haben in Chile am Internationalen Frauentag in der Hauptstadt demonstriert. Am Mittwoch tritt der neue Präsident José Antonio Kast mit seiner ultrarechten Regierung das Amt an. Damit wird ein extremer Politikwechsel befürchtet. Am... weiter

Proteste in Mexiko nach Mord an zwei Studentinnen in Morelos

An der UAEM ruht der Lehrbetrieb. Tausende verlangen mehr Schutz auf dem Gelände
Cuernavaca. Kurz vor dem internationalen Frauentag sind im zentralmexikanischen Bundesstaat Morelos zwei Studentinnen der öffentlichen Hochschule ermordet worden. Die Opfer, beide 18 Jahre alt, studierten an der Autonomen Universität des Bundesstaates Morelos (UAEM). Unter dem... weiter

Protest aus Mexiko in Berlin gegen Tourismusmesse ITB

Aktivist:innen aus Mexiko kritisieren die Messe. Probleme sind Maya-Zug, Verdrängung und Umweltzerstörung. Banner und Flyer vor Ort thematisieren auch Gewalt nahe WM-Stätten
Berlin/Jalisco. Am mexikanischen Stand auf der Internationalen Tourismus Börse (ITB) steht in diesem Jahr der Bundesstaat Jalisco im Mittelpunkt. Immerhin ist die Hauptstadt Guadalajara Austragungsort der FIFA-Fußballweltmeisterschaft, die 2026 neben den USA und Kanada auch in... weiter