Nachrichten (Alle Länder, Menschenrechte)

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Ecuador ist das sechstgefährlichste Land der Welt

Bandenkämpfe und Drogenhandel treiben Gewalt an. Politik der harten Hand offenbar gescheitert. Militärpräsenz der USA verschlechtert Sicherheitslage in ganz Lateinamerika
Quito. Im Durchschnitt wird in Ecuador jede Stunde ein Mensch ermordet. Von Januar bis Oktober kamen 7.553 Personen ums Leben. Damit wird Ecuador vermutlich das dritte Jahr in Folge die Mordrate in Lateinamerika anführen. Zu diesem Schluss kommt der Konfliktindex der US-... weiter

Mexiko: Indigene fordern Gerechtigkeit nach Mord in Jalisco

Organisationen von Indigenen verurteilen den Angriff. Menschenrechtsgruppen warnen vor weiterer Gewalt in Jalisco
Mexiko-Stadt. Nach einem tödlichen Angriff hat das indigene Dorf San Lorenzo Azqueltán zu landesweiten Unterstützungsaktionen in Mexiko aufgerufen. Marcos Aguilar Rojas, Agrarvorstand der indigenen Gemeinschaft im Bundesstaat Jalisco, war am 26. November erschossen worden. Bei dem... weiter

USA: Razzien in New Orleans lösen Rassismusvorwürfe aus

US-Heimatschutz startet die Operation Catahoula Crunch. In New Orleans sind 5.000 Festnahmen geplant. Berichte über Festnahmen von People of Color. Angst unter Migrant:innen
New Orleans. US-Sicherheitskräfte haben in der vergangenen Woche mit einer gegen Migrant:innen gerichteten Aktion in der Stadt New Orleans begonnen. Das US-Heimatschutzministerium (DHS) teilte mit, die Operation Catahoula Crunch wurde in der einwohnerreichsten Stadt des südlichen... weiter

Orange Day in Lateinamerika: Demos gegen Femizide

Tausende Frauen protestieren gegen geschlechtsspezifische Gewalt. Region hat zweithöchste Femizidrate der Welt. Bewusstsein für Problematik wächst
Tegucigalpa et al. In Honduras' Hauptstadt Tegucigalpa sind am Dienstag feministische Kollektive und soziale Organisationen unter dem Motto "Keine Frauenmorde mehr!" zum Justizministerium marschiert. Der Orange Day, begangen am 25. November, ist ein feministischer Kampftag, der auf... weiter

Fünf indigene Aktivisten in Mexiko nach mehr als drei Jahren frei

Ursprüngliches Verfahren wies schwere Mängel auf. Inhaftierung laut UN willkürlich. Menschenrechtsorganisationen feiern Freilassung
San Cristóbal de Las Casas. Nach mehr als drei Jahren Haft sind am 21. November 2025 die fünf indigenen Tzeltal-Menschenrechtsverteidiger aus San Juan Cancuc im südmexikanischen Bundesstaat Chiapas freigelassen worden. Manuel Sántiz Cruz, Agustín Pérez Domínguez, Juan Velasco... weiter

Provisorische Regierung in Haiti kündigt Wahlen für 2026 an

Erste Wahlen seit 2007. Internationaler Druck auf Übergangsregierung. Sicherheitslage bleibt wegen Bandengewalt angespannt
Port-au-Prince. Die provisorische Regierung Haitis hat für 2026 Wahlen angekündigt. Zuvor hatte der Provisorische Wahlrat (CEP) dem Übergangspräsidentenrat (CPT) einen detaillierten Wahlkalender und den Entwurf eines Wahldekrets vorgelegt. Mit den Wahlen soll die politische... weiter