Nachrichten (Mexiko, Menschenrechte)

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Mexiko: Massengräber nahe WM-Stadion entdeckt

Über 16.000 Personen werden in Jalisco vermisst. Angehörige beklagen mangelnde staatliche Unterstützung. Aktivisten kritisieren, Regierung wolle vor Weltmeisterschaft "Ordnung schaffen"
Zapopan. In den vergangenen Monaten haben Kollektive rund um das Akron-Stadion in Zapopan, Jalisco, mehr als 500 Müllsäcke mit menschlichen Überresten entdeckt. Das Stadion ist einer der geplanten Austragungsorte der Fußball-Weltmeisterschaft 2026. Die Funde verstärken die... weiter

Interamerikanischer Gerichtshof verurteilt Mexiko wegen Mordes

Soldaten vergewaltigten, folterten und töteten Indigene. Tat blieb 19 Jahre ungesühnt. Regierung will Urteil umsetzen
Mexiko-Stadt. Der Interamerikanische Gerichtshof für Menschenrechte (CIDH) hat den mexikanischen Staat für die Ermordung einer Nahua-Indigenen durch mexikanische Soldaten schuldig gesprochen. "Mexiko ist verantwortlich für die Vergewaltigung, die Folterung und den Tod von Ernestina... weiter

Mexiko: Indigene fordern Gerechtigkeit nach Mord in Jalisco

Organisationen von Indigenen verurteilen den Angriff. Menschenrechtsgruppen warnen vor weiterer Gewalt in Jalisco
Mexiko-Stadt. Nach einem tödlichen Angriff hat das indigene Dorf San Lorenzo Azqueltán zu landesweiten Unterstützungsaktionen in Mexiko aufgerufen. Marcos Aguilar Rojas, Agrarvorstand der indigenen Gemeinschaft im Bundesstaat Jalisco, war am 26. November erschossen worden. Bei dem... weiter

Fünf indigene Aktivisten in Mexiko nach mehr als drei Jahren frei

Ursprüngliches Verfahren wies schwere Mängel auf. Inhaftierung laut UN willkürlich. Menschenrechtsorganisationen feiern Freilassung
San Cristóbal de Las Casas. Nach mehr als drei Jahren Haft sind am 21. November 2025 die fünf indigenen Tzeltal-Menschenrechtsverteidiger aus San Juan Cancuc im südmexikanischen Bundesstaat Chiapas freigelassen worden. Manuel Sántiz Cruz, Agustín Pérez Domínguez, Juan Velasco... weiter

Massengrab in Mexiko mit 60 Toten entdeckt, fünf Festnahmen

Ermittlungen führen die Taten auf eine kriminelle Gruppe zurück. Angehörige von Verschwundenen kritisieren die Regierung von Claudia Sheinbaum
Hermosillo. Am 15. Oktober sind im Bezirk Hermosillo im mexikanischen Bundesstaat Sonora 60 Leichen entdeckt worden. Die Generalstaatsanwaltschaft des Bundesstaates (FGJ) bestätigte den Fund auf einem Grundstück an der Straße 26 in Richtung der Küste von Hermosillo. Das Kollektiv... weiter

Petro wirft Trump "ethnischen Krieg" vor, auch Sheinbaum übt Kritik

Auslöser sind Krawalle und der Einsatz des Militärs in Chicago. Abschiebeflüge gehen vor allem nach Lateinamerika und in die Karibik
Bogotá/Mexiko-Stadt/Chicago. Der kolumbianische Präsident Gustavo Petro hat seinem US-amerikanischen Amtskollegen Donald Trump vorgeworfen, mit seinen Maßnahmen zur Beschleunigung der Abschiebung von Migrant:innen einen ethnischen Krieg ausgelöst zu haben. Auch die mexikanische... weiter

NGOs und Angehörige in Mexiko fordern Freiheit für fünf Indigene

Seit drei Jahren kämpfen Angehörige um Freilassung. UN bestätigten: Männer sitzen zu Unrecht im Gefängnis. Hoffnung nach Neuwahl der Richter:innen
Tuxtla Gutiérrez. Im Rahmen einer Pressekonferenz haben Angehörige, das Centro de Derechos Humanos Fray Bartolomé de Las Casas (Frayba) und das Kollektiv No Estamos Todxs (Wir sind nicht alle) in Tuxtla Gutiérrez die Freilassung der "Fünf von San Juan Cancuc" gefordert. Es handelt... weiter

Indigener Aktivist in Mexiko verschleppt, Täter weiter straffrei

Das Land verteidigen ist kein Verbrechen
Politiker sollen in das Verbrechen involviert sein, Zeugen bekamen Morddrohungen. Anwalt musste wegen Drohungen gewechselt werden
Zoquitlán/Mexiko-Stadt. Der indigene Aktivist Sergio Rivera Hernández gilt seit dem 23. August 2018 als gewaltsam verschwunden. An diesem Tag haben Augenzeugen gesehen, wie Rivera absichtlich angefahren und anschließend von bewaffneten Männern mit einem Pick-up-Truck verschleppt ... weiter

Adidas entschuldigt sich in Mexiko für Plagiat

Konzern räumt Kopie eines traditionellen Designs ein. Behörden in Villa Hidalgo Yalálag akzeptieren die Erklärung. Online-Plattformen entfernten die Sandale Oaxaca Slip-On aus dem Angebot
Mexiko-Stadt. Der Sportartikelkonzern Adidas hat sich in der indigenen Gemeinde Villa Hidalgo Yalálag für das Plagiat eines traditionellen Designs entschuldigt. Am 21. August, keine drei Wochen, nachdem das deutsche Unternehmen die umstrittene Sandale Oaxaca Slip-On vorstellt hatte... weiter