Nachrichten (Soziale Bewegungen, Politik)

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Ultrarechte Regierung in Chile bremst Aufarbeitung der Diktatur

Enteignung von Colonia Dignidad ausgesetzt. Leitung des Suchplans für Verschwundene entlassen. Deutschland hält am Gedenkort fest
Santiago. Chiles neue Regierung hat die 2025 beschlossene Enteignung von Grundstücken der ehemaligen deutschen Sekte Colonia Dignidad ausgesetzt. Gleichzeitig wird der ebenfalls von der Vorgängerregierung von Gabriel Boric ins Leben gerufene Nationale Plan zur Suche nach Wahrheit... weiter

Preiserhöhungen setzen Regierung in Chile unter Druck

Nach Anhebung bei Benzin und Diesel demonstrieren Tausende in Santiago. Polizei setzt Wasserwerfer und Tränengas ein. Kritik aus den eigenen Reihen
Santiago. In der vergangenen Woche ist es in der chilenischen Hauptstadt Santiago erneut zu Protesten gekommen. Der neue Präsident, José Antonio Kast, hatte Anfang der Woche deutliche Erhöhungen bei den Treibstoffpreisen verkündet. Dies bedeutet auch einen unmittelbaren Anstieg der... weiter

"Streik der Schmerzen": Protest in Guatemala bei angespannter Lage an Universität

Tradition seit 1898. Dieses Jahr Preiserhöhungen und Streit um Rektorwahl. Feuer vor Nationalpalast war laut Aktivisten eine Provokation
Guatemala-Stadt/Quetzaltenango. Tausende Studenten der staatlichen San-Carlos-Universität haben sich am traditionellen huelga de dolores (Streik der Schmerzen) in Guatemala an Umzügen beteiligt. Bei dem Protest, der jährlich am Freitag vor Ostern stattfindet, werden soziale... weiter

Proteste gegen das Vergessen in Argentinien anlässlich des 50. Jahrestags des Militärputsches

Landesweit nahmen Hunderttausende an Märschen und Gedenkveranstaltungen teil. Wachsender Anteil der Bevölkerung leugnet Taten der Diktatur
Buenos Aires/Córdoba. Anlässlich des 50. Jahrestages des Militärputsches ist es am Dienstag in Argentinien landesweit zu Gedenkmärschen und Protestveranstaltungen gekommen. Menschenrechtsorganisationen organisierten die Veranstaltungen unter dem Motto "Mehr denn je: Nie Wieder!" (... weiter

Wasserwerfereinsatz bei Umweltprotesten in Chile am Weltwassertag

Tausende demonstrieren in 15 Städten Chiles gegen die Umweltpolitik der neuen Regierung unter Präsident Kast. Was als friedlicher Familienausflug begann, endete in Santiago im Tränengas
Santiago. Die erste größere Kundgebung nach dem Regierungswechsel in Chile hat am Sonntag mit dem Einsatz von Wasserwerfern und Tränengas geendet. Unter dem Motto "Nein zum Rückschritt im Umweltschutz" gingen am Weltwassertag rund 30.000 Demonstrierende in insgesamt 15 Städten auf... weiter

Konvoi Nuestra America bringt Hilfsgüter nach Kuba. Weltweite Solidarität

Rund 650 Teilnehmende aus 33 Ländern erreichen Havanna. Lebensmittel, Medikamente und Technik erreichen Kuba trotz Blockade der USA. Weltweit Soli-Aktionen
Havanna. Am Wochenende sind in Kuba Aktivist:innen mehrerer Solidaritätsnetzwerke mit Spenden aus verschiedenen Ländern eingetroffen. Sie bildeten den Konvoi Nuestra America, der von der Organisation Progressive International (PI) und dem Peoples Forum aus den USA initiiert worden... weiter

Ultrarechter Präsident Kast übernimmt in Chile das Amt

Zahlreiche rechte Staatschefs bei Amtseinführung. Erste Proteste von Schülern. Regierung will wegen Gewaltverbrechen verurteilte Sicherheitskräfte begnadigen
Santiago. Am vergangenen Mittwoch hat José Antonio Kast in Chile als erster ultrarechter Präsident seit dem Ende der Pinochet-Diktatur 1990 und der Rückkehr zur Demokratie das Regierungsgeschäft übernommen. Bei den Wahlen im Dezember 2025 konnte er sich mit 58 Prozent der Stimmen... weiter

Kolumbien: Nur 28 Staaten unterzeichnen Erklärung zur Agrarreform auf ICARRD+20

Interview mit Ronnie Palacios von der agrarökologischen Bewegung Q'anil aus Guatemala. ICARRD+20 brachte Regierungen und Bewegungen zusammen. Palacios sieht Fortschritte, nennt Lücken bei Ökolandwirtschaft und Gewässerschutz
Cartagena. Vom 24. bis 28. Februar hat in Cartagena in Kolumbien die zweite Konferenz für Agrarreform und ländliche Entwicklung (ICARRD+20) stattgefunden. a21: Auf der Konferenz nahmen sowohl Regierungsvertreter als auch kleinbäuerliche und soziale Organisationen teil. Wie kam... weiter

"Nicht einen Schritt zurück": Hunderttausende protestieren in Chile gegen kommende rechte Regierung

Kämpferische Demonstration am 8. März. Erster Widerstand gegen befürchtete Rückschritte der Regierung von Kast. Demonstrant:innen erinnern an Diktaturverbrechen und Verschwundene
Santiago. Mehr als eine halbe Million Menschen haben in Chile am Internationalen Frauentag in der Hauptstadt demonstriert. Am Mittwoch tritt der neue Präsident José Antonio Kast mit seiner ultrarechten Regierung das Amt an. Damit wird ein extremer Politikwechsel befürchtet. Am... weiter