Nachrichten (Soziale Bewegungen, Menschenrechte)

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Wieder landesweite Streiks in Chile. Regierung zieht Militär heran

Proteste im Andenland reißen nicht ab. Menschenrechtsorganisationen prangern Polizeigewalt an
Santiago. In Chile gehen die Proteste auch nach dem Abschluss der "Vereinbarung für den Frieden" (Acuerdo por la paz) zwischen Regierung und Opposition unvermindert weiter. Am 25. und 26. November fanden erneut große politische Streiks statt. Dazu aufgerufen hatten Vertreter der... weiter

Evo Morales kündigt Wahrheitskommission zu Wahlen in Bolivien an

Vorwürfe gegen Abstimmung am 20. Oktober sollen von Expertengremium untersucht werden. De-facto-Regime will Präsidenten anklagen
La Paz/Mexiko-Stadt. Der bolivianische Präsident Evo Morales hat am Donnerstag die Schaffung einer Wahrheitskommission angekündigt, die den angeblichen Wahlbetrug vom 20. Oktober untersuchen soll. Das Gremium soll aus internationalen Persönlichkeiten und Experten bestehen, schrieb... weiter

Regierung und Teile der Opposition in Chile einigen sich über Verfassungsreform

Volksbefragung über neue Verfassung im April 2020. Soziale Bewegungen kritisieren fehlende Beteiligung und hohe Anforderungen
Santiago de Chile. Am frühen Freitagmorgen gegen zwei Uhr Ortszeit gaben Vertreter der Regierungsparteien und Teile der Opposition einen Kompromiss bekannt, der die Lage im Andenstaat beruhigen soll. Demnach ist für April des kommenden Jahres ein Referendum vorgesehen, in der... weiter

Zahl der Verletzten steigt bei Protesten in Chile weiter an

Eine neue Protestwoche hat begonnen. Motivation und Kreativität der Demonstrierenden lässt nicht nach, Polizei geht weiter mit Gewalt gegen sie vor
Santiago de Chile. Hunderttausende Menschen haben am Montag unter dem Motto "Super Lunes" (Super-Montag) in verschiedenen Städten Chiles erneut gegen die Regierung von Sebastián Piñera und die soziale Ungleichheit im Land protestiert. In der Hauptstadt Santiago hatten sich... weiter

Institut für Menschenrechte in Chile zieht Bilanz der Repression

Regierung soll endlich Details über die Opfer und Todesumstände bekannt geben. Bewohner von Arbeitervierteln organisieren Selbsthilfe und politische Versammlungen
Santiago. Nach Daten des Nationalen Instituts für Menschenrechte (INDH) in Chile vom 28.Oktober sind seit Beginn der Proteste vor rund zehn Tagen bislang 120 gerichtliche Schritte wegen Menschenrechtsverletzungen eingeleitet worden. Darunter fünf wegen Mordes durch Polizei oder... weiter

"Chile ist aufgewacht": Größte Proteste in Geschichte des Landes, Minister entlassen

Reformen und Kabinettsumbau sollen Proteste beruhigen. Zunehmender Teil der Bevölkerung fordert Rücktritt des Präsidenten
Santiago de Chile. Chiles Präsident Sebastián Piñera versucht, angesichts der größten Massenproteste in der Geschichte des Landes die Lage mit einer Reihe von Zugeständnissen zu beruhigen. Allein in der Hauptstadt Santiago waren am Freitag mehr als 1,2 Millionen Menschen auf die... weiter