Nachrichten (Soziale Bewegungen, Menschenrechte)

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Institut für Menschenrechte in Chile zieht Bilanz der Repression

Regierung soll endlich Details über die Opfer und Todesumstände bekannt geben. Bewohner von Arbeitervierteln organisieren Selbsthilfe und politische Versammlungen
Santiago. Nach Daten des Nationalen Instituts für Menschenrechte (INDH) in Chile vom 28.Oktober sind seit Beginn der Proteste vor rund zehn Tagen bislang 120 gerichtliche Schritte wegen Menschenrechtsverletzungen eingeleitet worden. Darunter fünf wegen Mordes durch Polizei oder... weiter

"Chile ist aufgewacht": Größte Proteste in Geschichte des Landes, Minister entlassen

Reformen und Kabinettsumbau sollen Proteste beruhigen. Zunehmender Teil der Bevölkerung fordert Rücktritt des Präsidenten
Santiago de Chile. Chiles Präsident Sebastián Piñera versucht, angesichts der größten Massenproteste in der Geschichte des Landes die Lage mit einer Reihe von Zugeständnissen zu beruhigen. Allein in der Hauptstadt Santiago waren am Freitag mehr als 1,2 Millionen Menschen auf die... weiter

Piñera kann Chile nicht beruhigen, bislang offiziell 15 tote Regierungsgegner

Proteste haben das ganze Land erfasst. Zugeständnisse können Bevölkerung nicht beschwichtigen. Brutale Repression durch Armee und Polizei
Santiago de Chile. In Chile geht die Regierung von Präsident Sebastián Piñera mit zunehmender Härte gegen die andauernden Sozialproteste vor. Angefangen hatten sie Ende letzter Woche mit Demonstrationen und Aktionen von Schülern gegen die Erhöhung der U-Bahn-Preise in der... weiter

Nach Deal mit Indigenen: Verhaftungswelle gegen Oppositionelle in Ecuador

Regierungskritiker und Journalisten inhaftiert, zahlreiche Hausdurchsuchungen. Was bringt das Abkommen mit Präsident Moreno?
Quito.In Ecuador ist es nach einer vorläufigen Einigung zwischen der Regierung von Präsident Lenín Moreno und dem einflussreichen Indigenen-Dachverband Conaie zu einer Verhaftungswelle gegen Oppositionspolitiker und regierungskritische Journalisten gekommen. Beobachter sehen in... weiter

Indigene verzeichnen Erfolg in Ecuador, Regierung will auf Forderungen eingehen

Dekret zur Rücknahme der Treibstoffsubventionen soll ersetzt und überarbeitet werden. Zuvor setzt sich Repression fort. Neue Fälle politischer Verfolgung
Quito. Nach zwölf Tagen entschlossener Proteste und massiver Repression von Seiten des Staates haben die Indigenen in Ecuador bei Gesprächen mit der Regierung am späten Sonntagabend einen ersten Erfolg verzeichnen können. Präsident Lenín Moreno willigte ein, das umstrittene Dekret... weiter

Ecuador zwischen Protest und Ausnahmezustand: Jetzt spricht die Opposition!

Schwere Vorwürfe gegen Regierung und bewaffnete staatliche Kräfte. Unabhängige Medien unter Druck. Ruf nach Neuwahlen
Quito. Vertreter der Opposition und Menschenrechtsorganisationen in Ecuador haben das Vorgehen der Regierung von Präsident Lenín Moreno gegen die andauernden sozialen Proteste scharf kritisiert. Nach Ansicht des Abgeordneten Estaban Melo, der für die linksgerichtete... weiter

Drei Gründe für die Eskalation in Ecuador

Dem südamerikanischen Land steht eine unruhige Woche bevor. Regierung setzt Armee und Polizei gegen Gewerkschaften und Indigene ein
Quito. Ecuador startet nach Tagen schwerer Unruhen angesichts eines bevorstehenden Generalstreiks und der teilweisen Militarisierung des Landes in eine unruhige Woche. Ursache für die schwere Krise sind Zugeständnisse der Regierung von Präsident Lenín Moreno an den Internationalen... weiter