Nachrichten (Wirtschaft, Umwelt)

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Indigene stürmen Baubeginn von Trump-geförderter Methanolfabrik in Mexiko

Vom weltweit größten geplanten Methanolwerk profitieren mehrere Konzerne. Fracking wird eingesetzt. Das Projekt gilt als Priorität für Trump
Mexiko-Stadt. Mit einer Protestaktion haben indigene Umweltaktivisten die Grundsteinlegung für den Bau einer Methanolfabrik im Bundesstaat Sinaloa verhindert. Rund 100 Demonstranten stürmten die Veranstaltung im Hafen von Topolobampo und demontierten den Grundstein des... weiter

USA sichern sich Zugang zu Brasiliens seltenen Erden

Weißes Haus unterstützt Kauf durch US-Bergbaukonzern. Größtes Vorkommen außerhalb Chinas. Kritiker sehen darin "Schlag gegen die Souveränität" Brasiliens
Goiânia. Der Konzern USA Rare Earth hat den Kauf des in Brasilien ansässigen Bergbauunternehmens Serra Verde für 2,8 Milliarden US-Dollar angekündigt. Die Lagerstätte im Bundesstaat Goiás gilt als strategisch wichtig, da sie zu den wenigen bekannten Vorkommen außerhalb Asiens... weiter

"Schädlicher" Schutz für Investoren torpediert Klimapolitik im Globalen Süden

Europäische Investoren führen die meisten Klagen. Deutschland ganz vorn. Kolumbien kündigt Ausstieg aus dem Investitionsschutzsystem an
Bogotá. Eine Studie europäischer Organisationen hat das System der Investor-Staat-Schiedsverfahren (ISDS) als "schädlich" und als zentrales Hindernis für den Ausstieg aus der fossilen Wirtschaft identifiziert. Das ISDS ermöglicht es Konzernen, Staaten zu verklagen, wenn diese... weiter

Erste Weltkonferenz in Kolumbien zum Ausstieg aus fossilen Energien

Antwort auf die "mangelhafte" Abschlusserklärung der COP30 von 2025. Vertreter:innen von 54 Staaten und 2.600 Organisationen kommen zusammen
Santa Marta. Vom 24. bis 29. April findet in der kolumbianischen Hafenstadt Santa Marta die erste internationale Konferenz zum gerechten Ausstieg aus fossilen Brennstoffen statt. Es handelt sich um eine Initiative Kolumbiens und der Niederlande. Regierungsvertreter:innen aus... weiter

Pemex gibt Verantwortung für Ölpest in Mexiko zu, Umweltverbände fordern Konsequenzen

Öl trat seit Anfang Februar aus Unterwasserleitung aus. Staatskonzern gab dies am 16. April bekannt. 933 Kilometer Küste betroffen. Umweltgruppen fordern Transparenz zur Ölmenge und Übernahme der Sanierungskosten
Mexiko-Stadt. Eine Ölpest im Golf von Mexiko ist durch ein Leck in einer Ölpipeline von Petróleos Mexicanos (Pemex) verursacht worden. Dies gab der staatliche Konzern auf einer Pressekonferenz bekannt. Zuvor leugneten sowohl Pemex als auch die mexikanische Regierung über Wochen... weiter

Beschwerde in Deutschland gegen Chemiewerk in Mexiko

Delegation aus Sinaloa wendet sich mit Eingabe an KfW IPEX. Promans Ammoniakprojekt in Ohuira liegt auf indigenem Boden und in geschütztem Gebiet
Culiacán Rosales/Berlin. Eine Delegation von mexikanischen Aktivist:innen hat diese Woche in Deutschland eine Beschwerde gegen den Bau einer Chemiefabrik im Bundesstaat Sinaloa eingereicht. Das Projekt des schweizerisch-deutschen Konzerns Proman AG mit einer Tageskapazität von 2.... weiter

EU treibt Mercosur-Abkommen voran, Kritik aus Deutschland

Die EU-Kommission will den Handelsteil vorab anwenden. NGOs aus Deutschland und Europa warnen vor mehr Abholzung in Brasilien. Die EuGH-Prüfung zum Vertrag steht noch aus
Berlin/Brüssel/Brasília et al. Trotz erheblicher Widerstände und rechtlicher Bedenken will die EU-Kommission den Handelsteil des EU-Mercosur-Partnerschaftsabkommens vorläufig anwenden. Dies ist geplant, obwohl das Europäische Parlament im Januar 2026 zunächst eine juristische... weiter