Nachrichten (Kolumbien)

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Kolumbien: Erdbeben verschärft strukturelle Verarmung im Pazifik

Vor dem Beben fehlten Strom und Netz. Danach blieben viele Schäden ungezählt. Indigene Gemeinden fordern mehr Aufmerksamkeit
Quibdó. Ein Erdbeben der Stärke 7,4 hat am 10. August das kolumbianische Departamento Chocó besonders hart getroffen. 29 der 31 Gemeinden weisen Schäden auf, mehr als 45.000 Menschen sind betroffen. Wie arm die Region schon vor dem Beben war, zeigen die Zahlen des Statistikamts... weiter

Kritik am Einsatz israelischer Soldaten in Kolumbien

Ex-Präsident Petro fordert "zivile Hilfe". Auseinandersetzungen mit Palästina-Aktivisten
Cali. Nach dem schweren Erdbeben in Kolumbien ist eine Debatte über den Einsatz israelischer Rettungskräfte entbrannt. Ein Kontingent von 82 Angehörigen der israelischen Streitkräfte, darunter Ingenieure, Rettungskräfte und medizinische Fachkräfte, traf in Cali ein, um sich an den... weiter

Nach Erdbeben in Kolumbien rückt das Militär vor

Soldaten statt Rettung und Hilfslieferungen. Viele Menschen sind empört und fassungslos
Cali. Parallel zu den maßgeblich von Freiwilligen organisierten Rettungs- und Hilfsmaßnahmen ist Cali in den letzten Tagen massiv mit Polizei und Militär verstärkt worden. Bürgermeister Alejandro Eder verhängte zudem am 10. August eine nächtliche Ausgangssperre von 21 bis 6 Uhr und... weiter

Schweres Erdbeben erschüttert Kolumbien. Bisher 80 Tote

Noch keine genauen Angaben zu Toten und Verletzten möglich. Lage ist unübersichtlich
Cali. Ein Erdbeben der Stärke 7,4 hat am Montagmorgen weite Teile Kolumbiens erschüttert. Das Beben ereignete sich um 7:34 Uhr Ortszeit und hatte sein Epizentrum nahe San José del Palmar im Departamento Chocó an der Pazifikküste. Nach Angaben des Servicio Geológico Colombiano ist... weiter

Kolumbien: Umstrittene Amtseinführung des ultrarechten Präsidenten De la Espriella

Machtwechsel mit Zeremonie in einer Privatuniversität in Cali polarisiert das Land. Der neue Präsident kündigt Reform der Vermögenssteuer an
Bogotá. Der ultrarechte Abelardo De la Espriella hat das Präsidentenamt Kolumbiens übernommen. Die Zeremonie am 7. August fand erstmals seit mehr als einem Jahrhundert außerhalb Bogotás statt, in der Arena der privaten Universidad Santiago de Cali, und beendete einen der... weiter

Kolumbiens neue Außenpolitik: Bruch mit Kuba und Schließung von 14 Botschaften

Künftige Regierung setzt auf US-Sicherheitsallianz und baut Zusammenarbeit mit dem Globalen Süden ab
Bogotá. Der gewählte kolumbianische Präsident Abelardo de la Espriella hat die Schließung von 14 Botschaften sowie den Abbruch der diplomatischen Beziehungen zu Kuba und Nicaragua angekündigt. De la Espriella erklärte, Botschaften in Afrika, Osteuropa, Asien und der Karibik... weiter

Kolumbien wird Sitz US-gesteuerter Sicherheitsinitiative

Kritik gegen den wachsenden Einfluss der USA und Militarisierung. Soziale Probleme könnten zunehmen
Medellín. Der gewählte Präsident Abelardo de la Espriella hat angekündigt, Medellín zum Sitz des regionalen Escudo de las Américas (Shield of the Americas) zu machen. Die Plattform solle zur Bekämpfung von organisiertem Verbrechen, Drogenhandel, Menschenhandel, Terrorismus und... weiter