Nachrichten (Kolumbien)

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"Schädlicher" Schutz für Investoren torpediert Klimapolitik im Globalen Süden

Europäische Investoren führen die meisten Klagen. Deutschland ganz vorn. Kolumbien kündigt Ausstieg aus dem Investitionsschutzsystem an
Bogotá. Eine Studie europäischer Organisationen hat das System der Investor-Staat-Schiedsverfahren (ISDS) als "schädlich" und als zentrales Hindernis für den Ausstieg aus der fossilen Wirtschaft identifiziert. Das ISDS ermöglicht es Konzernen, Staaten zu verklagen, wenn diese... weiter

Barcelona-Gipfel der Progressiven: Lateinamerikas Präsidenten treten für Kuba und gegen Kriege ein

Aufruf zu Dialog im Nahen Osten, Abrüstung weltweit und Selbstbestimmung
Barcelona. Progressive politische Kräfte haben letzte Woche bis zum Wochenende in der katalanischen Hauptstadt getagt. Dabei spielten lateinamerikanische Politiker und Regierungsoberhäupter eine zentrale Rolle. Ziel war es, Alternativen zu den weltweit erstarkenden ultrarechten... weiter

Kolumbiens Präsident Petro will Ecuadors Präsident Noboa anzeigen

Noboa wirft Petro Nähe zur Mafia vor. Petro weist Vorwürfe zurück und verstärkt Grenzschutz
Bogotá/Quito. Kolumbiens Präsident Gustavo Petro hat eine Strafanzeige wegen Verleumdung gegen seinen ecuadorianischen Amtskollegen Daniel Noboa angekündigt. Noboa hatte im Interview mit der kolumbianischen Zeitung Semana gesagt, dass Petro "mit der Mafia Merengue tanzt". Das... weiter

Erste Weltkonferenz in Kolumbien zum Ausstieg aus fossilen Energien

Antwort auf die "mangelhafte" Abschlusserklärung der COP30 von 2025. Vertreter:innen von 54 Staaten und 2.600 Organisationen kommen zusammen
Santa Marta. Vom 24. bis 29. April findet in der kolumbianischen Hafenstadt Santa Marta die erste internationale Konferenz zum gerechten Ausstieg aus fossilen Brennstoffen statt. Es handelt sich um eine Initiative Kolumbiens und der Niederlande. Regierungsvertreter:innen aus... weiter

Streit eskaliert: Ecuador erhöht Zölle auf 100 Prozent, Kolumbien zieht nach

Quito begründet den Schritt mit Sicherheitslage an der Grenze. Hintergrund könnte Äußerungen von Petro über Glas sein. Branchen warnen vor Einbruch des Handels
Quito/Bogotá. Ecuador erhöht die Zölle für aus Kolumbien importierte Güter ab dem 1. Mai 2026 von 50 auf 100 Prozent. Diese Maßnahme kommunizierte die ecuadorianische Regierung am Donnerstag. Nur einen Tag später teilte die Regierung von Gustavo Petro mit, dass sie die Zölle für... weiter

Agrargesetz soll Landkonflikte und Gewalt in Kolumbien reduzieren

Spezialisierte Gerichte und Kammern sollen Streit um Besitz und Nutzung klären. Regierung erwartet weniger Gewalt in betroffenen Regionen
Bogotá. Der Präsident von Kolumbien, Gustavo Petro, hat das Gesetz zur Agrargerichtsbarkeit (Jurisdiccion Agraria) verkündet. Die Regelung soll Bauern und ethnischen Gemeinschaften den Zugang zur Justiz bei Landkonflikten erleichtern und ist Teil der von der Regierung... weiter

Neue Zeugenaussagen belasten US-Kohlekonzern in Mordfällen in Kolumbien

Sicherheitschef von Drummond soll Morde an Gewerkschaftern in Auftrag gegeben haben. In den USA gewann Drummond 2026 ein Verleumdungsurteil, in Kolumbien laufen Verfahren weiter
Bogotá. Neue Zeugenaussagen vor der kolumbianischen Staatsanwaltschaft haben den Gerichtsfall gegen den US-amerikanischen Kohlekonzern Drummond wegen mutmaßlicher Verbindungen zu Paramilitärs während des bewaffneten Konflikts im Departamento Cesar neu entfacht. Salvatore Mancuso... weiter

NYT: Angriff von Ecuador und US-Militär traf Milchfarm statt kolumbianische Drogengang

NYT-Recherche widerspricht der Version aus Quito und Washington. Der von den USA unterstützte Angriff vom 6. März traf einen landwirtschaftlichen Betrieb nahe Kolumbien.
Quito/Washington. Ein Zeitungsartikel sorgt für wachsende Zweifel an der Darstellung der Behörden in Quito und Washington über einen Angriff Anfang März. Ein von den USA verbreitetes Video zeigte damals eine große Explosion und die Zerstörung eines angeblichen Trainingslagers von... weiter